PRESSE-
MITTEILUNG

Prophet setzt Wachstum in MEA mit einem neuen Büro in Dubai fort

23. Mai 2022

DUBAI – Prophet, ein weltweit führendes Beratungsunternehmen für Wachstum und Transformation, gibt die Eröffnung seiner Niederlassung in Dubai bekannt, um den Wachstumsmarkt im Golf-Kooperationsrat (GCC) zu bedienen. Das Büro in Dubai wird Prophets Drehscheibe im Nahen Osten, um künftig die kundenorientierte Transformation der Unternehmen in der Region voranzutreiben. 

Die Leitung des Büros in Dubai übernimmt Rawan Darwish, ehemalige Geschäftsführerin der Markenagentur Brash, die als Associate Partnerin ein tiefes Verständnis der Region und eine Erfolgsbilanz in der Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen in der MEA-Region mitbringt. 

„Rawans große Erfahrung wird uns dabei helfen, Prophet als führenden Partner für Business Transformation in der Region zu positionieren“, sagt Tobias Bärschneider, Senior Partner und EMEA Regional Lead bei Prophet. „Von der Marken- bis zur Unternehmensstrategie, von der Erlebnisgestaltung bis zum visuellen Design, von der Zielsetzung bis zum Produkt – unser Team aus strategischen und kreativen Experten verfügt über die nötigen Fähigkeiten und Expertise, um transformative Geschäftsmodelle zu ermöglichen.“ 

„Ich freue mich sehr, zu diesem Zeitpunkt zu Prophet zu kommen, um die Ambitionen des Unternehmens zu unterstützen, das Wachstum in der gesamten Region des Nahen Ostens zu beschleunigen und die Möglichkeit zu haben, das Team hier zu vergrößern und unseren Kunden einen echten Mehrwert sowie strategische Unterstützung zu bieten“, sagt Rawan Darwish. „Die umfassenden Dienstleistungen von Prophet, die unsere Fähigkeit umfasst, tiefgreifende Strategien, kreatives Denken und Aktivierung zu liefern, machen uns zu einem echten End-to-End-Partner.“

„Die Region hat in den letzten Jahren gesehen, dass Transformationsthemen Priorität haben. Wir durften unsere Kunden durch dieses herausfordernde Umfeld begleiten, um ihre Unternehmen zukunftssicher zu machen“, so Bärschneider weiter. „Der Nahe Osten ist der Ort, an dem einige der spannendsten Transformationen anstehen, und unsere strategische Expansion in Dubai wird nicht nur unseren ständig wachsenden Kundenstamm besser betreuen, sondern auch die steigende Nachfrage nach unseren Dienstleistungen und Lösungen befriedigen. Wir freuen uns darauf, anderen Unternehmen im Nahen Osten dabei zu helfen, außergewöhnliches Wachstum zu erzielen und ihre Ziele in diesem dynamischen Markt zu erreichen.

Prophet berät ein wachsendes Portfolio regionaler und internationaler Spitzenunternehmen wie Saudi Aramco, Qatar Media City, First Abu Dhabi Bank und Kitopi.

Über Prophet

Prophet ist eine Beratungsagentur für Wachstum und Transformation, die Führungskräften hilft, ungewöhnliches Wachstum zu entfesseln. Und zwar die Art von Wachstum, in der es nicht nur darum geht, größer, profitabler oder schneller zu werden. Sondern Wachstum, das voller Potenzial steckt und zu unserer heutigen Welt passt – und zur Zukunft. Ungewöhnliches Wachstum ist zielorientiert, transformativ und nachhaltig.

Mit seinen 15 Standorten weltweit und fast 700 Strateg:innen, Datenanalyst:innen, Vermarkter:innen, Expert:innen für Digitales und kreativen Köpfen hat Prophet bereits mit den erfolgreichsten Unternehmen der Welt von der Strategie bis hin zur Umsetzung auf dem Markt zusammengearbeitet, zum Beispiel mit AEG, Polestar, Allianz, Gardena und SwissRe. Unsere Teams freuen sich, mit Kund:innen zusammenzuarbeiten, um Lösungen zu entwickeln, die anhaltende Wirkung erzielen und die Gesellschaft voranbringen.

PRESS
RELEASE

Keylens zählt zu den besten Strategieberatern Deutschlands

13. April 2022

BERLIN/MÜNCHEN – Die Strategieberatung Keylens, a Prophet company, ist vom Hamburger Wirtschaftsmagazin brand eins zu einem der „besten Berater 2022“ gewählt worden. Keylens, seit November 2021 Teil der Prophet-Unternehmensfamilie, zählt damit zu den 40 führenden Strategieberatern Deutschlands – und das schon zum vierten Mal in Folge. Das Ranking 2022 der „besten Berater“ Deutschlands basiert auf einer Befragung von tausenden Consultants und leitenden Angestellten.

„Wir sind stolz auf diese ganz besondere Auszeichnung und freuen uns sehr, erneut zum ausgewählten Kreis der besten Berater zu gehören – und das auch noch in der elementaren Disziplin Strategie,“ sagt Keylens-Partner Dr. Jörg Meurer.

Dr. Stephan Schusser, Partner bei Keylens, fügt hinzu: „Mindestens ebenso stolz sind wir natürlich auf unsere Mitarbeiter und Kunden, deren Engagement und exzellentes Wissen es uns erst möglich gemacht haben, diese renommierte Auszeichnung zum vierten Mal in Folge zu gewinnen.“

„Wir gratulieren unseren Teams in München und Hamburg zu diesem Erfolg“, sagt Tobias Bärschneider, Senior Partner und EMEA Regional Lead bei Prophet, über die Auszeichnung: „Ich bin sehr glücklich, dass unsere beiden Unternehmen Ende vergangenen Jahres ihre Kräfte gebündelt haben. Gemeinsam können wir unseren Kunden mit der erneut preisgekrönten Expertise helfen, im digitalen Zeitalter die richtigen Strategien für Wachstum, innovative Produkte und exzellente Services zu finden.“

Die Branchenstudie von brand eins und Statista erscheint seit 2017. Für die Experten-Befragung wurden insgesamt 8.200 Partner und Principals in Unternehmensberatungen identifiziert und ihre Bewertung zu 16 Branchen und 19 Arbeitsbereiche online abgefragt. Die vollständige Bestenliste sowie alle Details zur Studienmethodik finden Sie hier.

Über Prophet

Prophet ist eine Beratungsagentur für Wachstum und Transformation, die Führungskräften hilft, ungewöhnliches Wachstum zu entfesseln. Und zwar die Art von Wachstum, in der es nicht nur darum geht, größer, profitabler oder schneller zu werden. Sondern Wachstum, das voller Potenzial steckt und zu unserer heutigen Welt passt – und zur Zukunft. Ungewöhnliches Wachstum ist zielorientiert, transformativ und nachhaltig.

Mit seinen 15 Standorten weltweit und fast 700 Strateg:innen, Datenanalyst:innen, Vermarkter:innen, Expert:innen für Digitales und kreativen Köpfen hat Prophet bereits mit den erfolgreichsten Unternehmen der Welt von der Strategie bis hin zur Umsetzung auf dem Markt zusammengearbeitet, zum Beispiel mit AEG, Polestar, Allianz, Gardena und SwissRe. Unsere Teams freuen sich, mit Kund:innen zusammenzuarbeiten, um Lösungen zu entwickeln, die anhaltende Wirkung erzielen und die Gesellschaft voranbringen.

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Thomas Wildberger wird Partner bei Prophet in Zürich

24. January 2022

ZÜRICH– Die globale Beratung für Unternehmenswachstum und Transformation, Prophet, stärkt ihren Auftritt in der Schweiz und engagiert hierfür Thomas Wildberger, den langjährigen Kreativchef und CEO der Kommunikationsagentur Publicis Schweiz. Der gebürtige Zürcher übernimmt mit sofortiger Wirkung die Leitung des Schweizer Prophet-Büros. Vor Publicis arbeitete Wildberger viele Jahre in Deuschland, unter anderem bei Jung von Matt und Springer & Jacoby in Hamburg sowie in seiner eigenen Agentur Römer Wildberger in Berlin. Er betreute nationale und internationale  Konzerne wie Migros, Ferrero, UBS, BMW, Mini und SWISS, für die er preisgekrönte Kampagnen konzipierte. Für seine Leistung wurde Wildberger u.a. 2016 von der Zeitschrift Werbewoche zum „Werber des Jahres“ ernannt.

„Es ist das Zeitalter der Transformation. Warum also nicht gleich bei mir selbst anfangen?“, kommentiert Wildberger seinen Wechsel und sagt: „Ich möchte gern in meiner neuen Position das Thema Kreativität mit den strategischen Themen Wachstum und Transformation verbinden.“ Seine Aufgabe wird es sein, die Transformation internationaler und Schweizer Unternehmen strategisch und auch in der Umsetzung zu begleiten und Kreativität in die Organisations- und Geschäftsentwicklung einfliessen zu lassen. Auch der Bereich Markenaktivierung wird für den Marketing-Experten weiterhin eine Rolle spielen, da Prophet in diesem Bereich mit einem wachsenden Team auf die steigende Nachfrage der Kunden reagiert. Wildberger und Prophet kennen sich bereits aus früherer Zusammenarbeit, als beide gemeinsam den Relaunch von Orange begleiteten und die Marke Salt entwickelten.

„Wir freuen uns sehr, dass Thomas zu uns kommt. Die Schweiz ist für Prophet traditionell ein starker und wichtiger Markt. Wir werden uns dort mit Thomas noch besser aufstellen und weiter wachsen,“ sagt Tobias Bärschneider, Senior Partner und EMEA Regional Lead bei Prophet. Der neue Schweizer Partner passe exzellent zur Philosophie von Prophet, Kreativität und Strategie eng miteinander zu verbinden.

Über Prophet

Prophet ist eine Beratungsagentur für Wachstum und Transformation, die Führungskräften hilft, ungewöhnliches Wachstum zu entfesseln. Und zwar die Art von Wachstum, in der es nicht nur darum geht, größer, profitabler oder schneller zu werden. Sondern Wachstum, das voller Potenzial steckt und zu unserer heutigen Welt passt – und zur Zukunft. Ungewöhnliches Wachstum ist zielorientiert, transformativ und nachhaltig.

Mit seinen 15 Standorten weltweit und fast 700 Strateg:innen, Datenanalyst:innen, Vermarkter:innen, Expert:innen für Digitales und kreativen Köpfen hat Prophet bereits mit den erfolgreichsten Unternehmen der Welt von der Strategie bis hin zur Umsetzung auf dem Markt zusammengearbeitet, zum Beispiel mit AEG, Polestar, Allianz, Gardena und SwissRe. Unsere Teams freuen sich, mit Kund:innen zusammenzuarbeiten, um Lösungen zu entwickeln, die anhaltende Wirkung erzielen und die Gesellschaft voranbringen.

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Transformations-Experte Andreas Back kehrt zu Prophet zurück

30. November 2021

BERLIN– Die globale Beratung für Unternehmenswachstum und Transformation, Prophet, stärkt ihren Auftritt in Deutschland weiter: Mit sofortiger Wirkung wurde Andreas Back als neuer Partner im Berliner Büro engagiert. Der Markenexperte kommt von Zeiss, wo er als Head of Brand der Zeiss Gruppe ein globales System für Markenmanagement entwickelt und parallel für einige Zeit als CMO einer Geschäftseinheit die digitale Transformation vorangetrieben hat. Back soll künftig die Beziehungen mit technologiegetriebenen deutschen, marktführenden Unternehmen weiter ausbauen. Der Experte für digitale Marketingstrategien hat bereits in den Jahren 2004 bis 2007 unter anderem in London und Dubai für Prophet gearbeitet.

„Ich freue mich sehr, nach so vielen Jahren wieder Teil des Prophet-Teams zu sein und werde mich künftig verstärkt um die technologieaffinen Mittelständler und sogenannte Hidden Champions in Deutschlands kümmern, ihnen bei Themen wie Transformation, Customer Centricity oder digitale Marketingstrategie zur Seite stehen,“ sagt Back. Er kennt den deutschen Markt und die mittelständische Wirtschaft sehr gut, hat darüber hinaus auch in Europa und den USA gelebt, ist exzellent vernetzt und hat auch als selbständiger Consultant wichtige Erfahrungen gemacht. Seine inhaltliche Positionierung als Transformations-Experte passt außerdem sehr gut zur Ausrichtung der Münchener Strategieberatung KEYLENS, die Prophet jüngst akquiriert hat.

„Andreas Back bringt mit seiner jahrelangen Top-Leadership-Erfahrung beim Vorzeigeunternehmen Zeiss umfangreiche und sehr relevante Expertise mit – Wissen, das unseren Kunden künftig enorme Vorteile bringen wird und darüber hinaus die KEYLENS-Akquisition perfekt ergänzt, sagt Tobias Bärschneider, EMEA Regional Lead und Senior Partner bei Prophet. Back sei die perfekte Ergänzung des Teams in der DACH-Region, um gerade im industriellen und technologiegetriebenen Sektor in Deutschland bei der Transformation von Geschäftsmodellen und Themen wie der Unternehmensorganisation zu helfen.

Über Prophet

Prophet ist eine Beratungsagentur für Wachstum und Transformation, die Führungskräften hilft, ungewöhnliches Wachstum zu entfesseln. Und zwar die Art von Wachstum, in der es nicht nur darum geht, größer, profitabler oder schneller zu werden. Sondern Wachstum, das voller Potenzial steckt und zu unserer heutigen Welt passt – und zur Zukunft. Ungewöhnliches Wachstum ist zielorientiert, transformativ und nachhaltig.

Mit seinen 15 Standorten weltweit und fast 700 Strateg:innen, Datenanalyst:innen, Vermarkter:innen, Expert:innen für Digitales und kreativen Köpfen hat Prophet bereits mit den erfolgreichsten Unternehmen der Welt von der Strategie bis hin zur Umsetzung auf dem Markt zusammengearbeitet, zum Beispiel mit AEG, Polestar, Allianz, Gardena und SwissRe. Unsere Teams freuen sich, mit Kund:innen zusammenzuarbeiten, um Lösungen zu entwickeln, die anhaltende Wirkung erzielen und die Gesellschaft voranbringen.

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Prophet übernimmt Strategieberatung KEYLENS

16. November 2021

Globales Beratungsunternehmen erweitert Kompetenzen und Präsenz in DACH-Region

BERLIN/MÜNCHEN – Prophet, die globale Beratung für Unternehmens-wachstum und -transformation mit Hauptsitz in San Francisco, baut ihr Geschäft in der DACH-Region weiter aus. Prophet übernimmt KEYLENS, eine von Dr. Jörg Meurer und Dr. Stephan Schusser geführte Strategieberatung mit Sitz in München und Hamburg.

Von der Akquisition verspricht sich Prophet, seine deutschsprachigen Kunden über alle Branchen hinweg noch besser bei der kunden- und mitarbeiterzentrierten Transformationen ihrer Geschäftsmodelle und der Entwicklung von End-to-End Lösungen (vom Konzept zur Umsetzung) unterstützen zu können.

„Das Team von KEYLENS folgt in seiner Arbeit einem ähnlich kundenzentrierten Transforma-tionsansatz wie Prophet. Daher wird dieser Zusammenschluss unser stark wachsendes, multidisziplinäres und internationales Unternehmen weiter stärken“, sagt Michael Dunn, Chairman und CEO von Prophet. „Es ist spannend, neue Talente willkommen zu heißen und andersartige Perspektiven einzubringen, um Kreativität und Innovation zu fördern. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit unseren erfahrenen, neuen Kollegen in München und Hamburg und darauf, gemeinsam Großes zu erreichen.“ Dunn hat den Ausbau der globalen Präsenz und das signifikante Wachstum von Prophet in den vergangenen Jahren maßgeblich mitgestaltet, das Unternehmen zählt jetzt 14 Büros weltweit.

„Im digitalen Zeitalter reicht es nicht mehr aus, bei digitalen Strategien stehen zu bleiben. Die Grenze zwischen Strategieberatung und Umsetzung ist mittlerweile fließend. Als Teil von Prophet können wir unser Nutzenversprechen deutlich erweitern und unseren Kunden bei der Entwicklung und Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle, Produkte und Services nun noch mehr bieten“, sagt Dr. Stephan Schusser, geschäftsführender Gesellschafter bei KEYLENS.

KEYLENS wurde in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge vom Wirtschaftsmagazin „brand eins“ unter die 40 besten deutschen Beratungsunternehmen im Bereich Strategieentwicklung gewählt, verfügt über einen exzellenten Ruf und eine Erfolgsbilanz bei angesehenen Unternehmen in der Bauzuliefer-, Tourismus-, Luxus-, Einzelhandels- sowie Mode- und Lifestylebranche.

„Für unsere Kunden bleiben wir mit unserer DNA, dem bewährten KEYLENS-Team und unserem Fokus auf den deutschen Markt mit einem Schwerpunkt auf den Mittelstand erhalten.“, sagt Dr. Jörg Meurer, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter von KEYLENS. „Und gleichzeitig gewinnen wir neben digitaler Kompetenz auch umfassende Marken-, Design- und Data-Science-Kompetenzen sowie internationale Präsenz und eine deutliche Verstärkung durch das Berliner Prophet-Team.“

Die KEYLENS-Marke wird unter dem Dach von Prophet zunächst weiter bestehen. Dr. Jörg Meurer und Dr. Stephan Schusser werden Prophet-Partner und rücken ins EMEA Leadership Team auf, mit besonderem Fokus auf Deutschland.

„Während unsere Kunden aktuell ihre Unternehmen transformieren, um sich für die Zukunft zu wappnen und neues Wachstum zu erreichen, wird KEYLENS mit seiner Expertise in den Bereichen Strategie, Analyse und Transformation unsere Kompetenzen stärken und uns ermöglichen, echte ‚End-to-End Partner‘ zu sein“, sagt Tobias Bärschneider, Senior Partner bei Prophet und EMEA Regional Lead. „Ich freue mich, dass unsere beiden Firmen ihre Kräfte bündeln. KEYLENS‘ tiefgreifende Kenntnisse des deutschen Marktes gepaart mit dem globalen Ruf und dem Netzwerk von Prophet werden ein neues Wachstumskapitel für Prophet in Europa aufschlagen.“

Erfahren Sie mehr über Hintergründe und Zielsetzungen des Zusammenschlusses in diesem Interview mit Dr. Jörg Meurer, Dr. Stephan Schusser und Tobias Bärschneider.

Über KEYLENS (www.keylens.com)

KEYLENS ist eine Strategieberatung. Wir arbeiten für Konzerne und vor allem internationale Mittelständler, KMU und Hidden Champions. Unser Spielfeld sind die großen Themen Positionierung, Wachstum, Transformation, Digitalisierung und Effizienz. Wir beginnen beim großen Bild und gehen mit unseren Kunden, wann immer möglich, den gesamten Weg. Denn KEYLENS hat das Umsetzungs-Gen.

Seit der Gründung im Jahr 2000 betrachten wir Implementierung als wesentlichen Teil unserer Verantwortung als Berater. So ist unsere Leidenschaft für Menschen, Kommunikation und Change so groß wie die für Analytik, Ideen und Konzepte. Es ist diese Dualität, die uns im Kern ausmacht! Das bedeutet für uns moderne, „end to end“ gedachte und gemachte Strategieberatung.

Pressekontakt

Daniela Maczassek
Tel: +49 89 2131930
daniela.maczassek@keylens.com

KEYLENS Management Consultants
Redwitzstr. 4
81925 München

Über Prophet

Prophet ist eine Beratungsagentur für Wachstum und Transformation, die Führungskräften hilft, ungewöhnliches Wachstum zu entfesseln. Und zwar die Art von Wachstum, in der es nicht nur darum geht, größer, profitabler oder schneller zu werden. Sondern Wachstum, das voller Potenzial steckt und zu unserer heutigen Welt passt – und zur Zukunft. Ungewöhnliches Wachstum ist zielorientiert, transformativ und nachhaltig.

Mit seinen 15 Standorten weltweit und fast 700 Strateg:innen, Datenanalyst:innen, Vermarkter:innen, Expert:innen für Digitales und kreativen Köpfen hat Prophet bereits mit den erfolgreichsten Unternehmen der Welt von der Strategie bis hin zur Umsetzung auf dem Markt zusammengearbeitet, zum Beispiel mit AEG, Polestar, Allianz, Gardena und SwissRe. Unsere Teams freuen sich, mit Kund:innen zusammenzuarbeiten, um Lösungen zu entwickeln, die anhaltende Wirkung erzielen und die Gesellschaft voranbringen.

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Layla Keramat wird Partnerin bei Prophet, um die Kompetenzen im Bereich Kundenerlebnisse und Innovation in Europa weiter auszubauen

1. Oktober 2021

BERLIN – Die internationale Beratung Prophet rekrutiert Layla Keramat als Partnerin am Berliner Standort. Die Design-Expertin wird ab sofort den weiteren Ausbau des Kundenerlebnis- und Innovations-Geschäfts in Europa vorantreiben. Hierfür wird sie ihre mehr als 25-jährige Erfahrung und Branchenexpertise in den Aufbau der Kompetenzen, die Kundenakquise sowie die operative Projektarbeit einfließen lassen.

Layla Keramat blickt als Experience-Designerin auf berufliche Stationen in multinationalen Konzernen und renommierten Design-Agenturen in Deutschland und den USA zurück. Ihre Fachexpertise und multidisziplinäre Arbeit im Produkt- und Service-Design eröffnet Prophet neue Perspektiven. „In Zusammenarbeit mit Unternehmen, Technologen und Designern habe ich komplexe Ökosysteme für Produkte und Dienstleistungen entworfen. Diese fanden bereits in der Elektromobilität, dem „Internet der Dinge“ (Internet of Things, kurz IoT) zu Hause und in der Industrie, in der Telekommunikation, bei bargeldlosen Transaktionssystemen, in der Planung von Zukunfts-Städten und in vielen weiteren Bereichen praktische Anwendung und wurden erfolgreich auf Märkten in Europa, dem Nahen Osten sowie den USA und China eingeführt“, so Keramat.

Mit dieser Ergänzung baut Prophet das europäische Führungsteam unter Leitung von Tobias Bärschneider, EMEA Regional Lead, weiter aus. Neben Berlin hat Prophet noch zwei weitere europäische Büros in London und Zürich. „Prophet durchlebt in dieser disruptiven Zeit eine Phase außergewöhnlichen Wachstums, in der – ähnlich wie bei unseren Kunden – die nächsten Schritte entscheidend sind für die Nachhaltigkeit“ sagt Bärschneider. „Die Entscheidung zum Ausbau des Experience- & Innovations-Bereichs in Europa, wie wir es in den USA bereits seit einigen Jahren vorantreiben, bildet hierfür den nächsten logischen Schritt. Umso mehr freuen wir uns, die damit verbundene Kompetenzerweiterung in die Hände von Layla geben zu können. Ihre tiefgreifende Expertise, ihr reicher Erfahrungsschatz sowie ihr „human-centred“ Designansatz knüpfen genau an unser Denken und Leistungsspektrum an. Sie vereint das Beste aus allen Welten in sich – und kennt sich dabei in den europäischen wie auch dem amerikanischen Markt gleichermaßen gut aus.“

Keramat lässt sich nach eigenen Aussagen in ihrem Ansatz davon inspirieren, die alltäglichen und allgegenwärtigen Erfahrungen der Menschen immer wieder grundlegend zu hinterfragen. Ihr Ziel sei es, eine Zukunft zu gestalten, „in der wir zu einer Wirtschaft beitragen, die vorhandene Ressourcen schützt und sich für jeden Einzelnen einsetzt“. Hiervon konnten schon Kunden wie BMW, IKEA, China UnionPay, Deutsche Telekom, Samsung, Siemens sowie andere führende Marken und Startups profitieren. Regelmäßig referiert sie zudem über diese Themen bei hochrangigen Universitäten und Events. Sie ist Jurymitglied des ADCE und den UX Awards sowie Adjunct Professor an der School of Visual Arts in New York.

Über Prophet

Prophet ist eine Beratungsagentur für Wachstum und Transformation, die Führungskräften hilft, ungewöhnliches Wachstum zu entfesseln. Und zwar die Art von Wachstum, in der es nicht nur darum geht, größer, profitabler oder schneller zu werden. Sondern Wachstum, das voller Potenzial steckt und zu unserer heutigen Welt passt – und zur Zukunft. Ungewöhnliches Wachstum ist zielorientiert, transformativ und nachhaltig.

Mit seinen 15 Standorten weltweit und fast 700 Strateg:innen, Datenanalyst:innen, Vermarkter:innen, Expert:innen für Digitales und kreativen Köpfen hat Prophet bereits mit den erfolgreichsten Unternehmen der Welt von der Strategie bis hin zur Umsetzung auf dem Markt zusammengearbeitet, zum Beispiel mit AEG, Polestar, Allianz, Gardena und SwissRe. Unsere Teams freuen sich, mit Kund:innen zusammenzuarbeiten, um Lösungen zu entwickeln, die anhaltende Wirkung erzielen und die Gesellschaft voranbringen.

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Amber Haggins übernimmt bei Prophet die Position des Global Director of Diversity, Equity and Inclusion

5. April 2021

NEW YORK, NY – Prophet hat heute mitgeteilt, das Amber Haggins bei dem globalen Beratungsunternehmen den Posten des Global Director of Diversity, Equity and Inclusion (DEI) übernimmt. In dieser Funktion wird sie das Unternehmen dabei unterstützen, die DEI-Maßnahmen voranzutreiben und für seine MitarbeiterInnen und Kunden eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle dazugehörig und wertgeschätzt fühlen.

Amber bringt für diese neue Funktion umfassende Erfahrung im Bereich DEI mit. Sie wechselt zu Prophet von Katten Muchin Rosenman LLP, einer weltweit operierenden Anwaltskanzlei, in der sie die Position des Director of Diversity & Inclusion bekleidete und dafür verantwortlich war, Vielfalt, Inklusion und kulturelle Kompetenz sowohl in der tagtäglichen Arbeit des Unternehmens als auch in seinen langfristigen strategischen Zielen zu verankern. Vor ihrer Tätigkeit bei Katten arbeitete sie für den Regierungssektor sowie für die Luft- und Raumfahrtbranche, um dort DEI-Maßnahmen strategisch zu planen und umzusetzen. Zu Beginn ihrer Karriere praktizierte sie als Anwältin in Washington D.C. mit besonderem Fokus auf Commercial Litigation, Product Liability, Labor & Employment Litigation sowie Counseling.

„Es ist eine Ehre, für Prophet und in einem Führungsteam zu arbeiten, das entschlossen ist, in Sachen Vielfalt, Gleichheit und Inklusion Fortschritte zu erzielen“, so Amber. „Wir werden diese Aufgabe mit Demut, Transparenz und Berechenbarkeit angehen, um einen sinnvollen Beitrag mit nachhaltiger Wirkung zu leisten. Auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den MitarbeiterInnen von Prophet freue ich mich sehr. Wir werden dadurch bei Prophet, in unseren Communities und für unsere Kunden Ergebnisse erzielen, die nachhallen werden.“

Die neue Führungsrolle resultiert aus dem von Prophet im letzten Sommer abgegebenen Bekenntnis zu Vielfalt, Gleichheit und Inklusion. Die Suche nach einer starken Führungspersönlichkeit, die den Bedürfnissen und Ambitionen von Prophet entspricht, war intensiv und zielgerichtet.

„Wir freuen uns sehr, mit Amber, dem DEI Council von Prophet sowie der restlichen Belegschaft unseres Unternehmens daran arbeiten zu können, unsere DEI-Agenda voranzutreiben“, betont Chiaki Nishino, President von Prophet und Executive Sponsor der DEI-Maßnahmen des Unternehmens. „Ihre Erfahrung und Kompetenz sind exakt das, was wir für diese zentrale Führungsposition gesucht haben. Wir freuen uns darauf, unter ihrer Führung zu einem inklusiveren und von mehr Gleichheit geprägten Unternehmen zu werden.“

Weitere Informationen zu den DEI-Maßnahmen von Prophet erhalten Sie in diesem Update

Über Prophet

Prophet ist eine Beratungsagentur für Wachstum und Transformation, die Führungskräften hilft, ungewöhnliches Wachstum zu entfesseln. Und zwar die Art von Wachstum, in der es nicht nur darum geht, größer, profitabler oder schneller zu werden. Sondern Wachstum, das voller Potenzial steckt und zu unserer heutigen Welt passt – und zur Zukunft. Ungewöhnliches Wachstum ist zielorientiert, transformativ und nachhaltig.

Mit seinen 15 Standorten weltweit und fast 700 Strateg:innen, Datenanalyst:innen, Vermarkter:innen, Expert:innen für Digitales und kreativen Köpfen hat Prophet bereits mit den erfolgreichsten Unternehmen der Welt von der Strategie bis hin zur Umsetzung auf dem Markt zusammengearbeitet, zum Beispiel mit AEG, Polestar, Allianz, Gardena und SwissRe. Unsere Teams freuen sich, mit Kund:innen zusammenzuarbeiten, um Lösungen zu entwickeln, die anhaltende Wirkung erzielen und die Gesellschaft voranbringen.

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Prophet Brand Relevance Index® 2019 Deutschland

18. September 2019

Weltweites Ranking relevanter Marken: Starkes Comeback der deutschen Marken/

Erfolgreiche Marken nehmen Datensicherheit und Nachhaltigkeit ernst.

BERLIN – Apple, Lego und Samsung sind die drei relevantesten Marken im Leben der Deutschen. Zwar ist damit im Spitzentrio der Markenwelt erneut keine deutsche Marke vertreten, doch mit Free Now, Share Now, Stihl, Miele und BMW notieren in 2019 immerhin 5 deutsche Unternehmen in der Top Ten der relevantesten Marken des Landes, was im vergangenen Jahr keines schaffte. Damit scheint auch der Siegeszug der US-Plattformwirtschaft wie Google, Facebook oder WhatsApp vorerst gebrochen, denn Unternehmen, die den Datenschutz nicht ernst nehmen, verlieren das Vertrauen der Kunden und damit Relevanz in ihrem Alltag. Das sind zentrale Ergebnisse des Prophet Brand Relevance Index® der Marken- und Strategieberatung Prophet, die mehr als 50.000 Konsumenten in Deutschland, Großbritannien, den USA und China befragt hat, welche Marken für sie und ihr Leben am relevantesten sind. Für die Studie wurden in Deutschland 10.750 Konsumenten zu mehr als 200 Marken in 26 Branchen befragt. Die Ergebnisse ermöglichen das weltweit einzige Marken-Ranking, das ausschließlich auf dem Urteil der Verbraucher basiert.

Erstaunlich ist das Comeback der in den letzten Jahren schlechter abschneidenden Autobranche. Insgesamt haben alle Automarken im Ranking zugelegt, es geht offenbar thematisch wieder mehr um die Mobilität der Zukunft, als um die Dieselproblematik der vergangenen Jahre. „BMW und Mercedes-Benz stellen sich für den digitalen und gesellschaftlichen Wandel auf, indem sie das Thema Mobilität über das Auto stellen und mit den Gemeinschaftsfirmen Free Now (ehemals mytaxi) und Share Now überaus relevante sowie beliebte Marken kreieren und so ein stimmiges Kundenerlebnis schaffen,“ sagt Bernhard Schaar, Associate Partner im Berliner Prophet Büro.

Ebenfalls gut schneiden Marken ab, die das Thema Nachhaltigkeit unterstützen und zum Kern ihres Unternehmenszwecks („Purpose“) machen – wie etwa Lego, Alnatura, DM oder Weleda. „Relevante Marken schaffen es also, über gute Produkte und Services hinaus erfolgreich ein Wertesystem zu kreieren und sich in den Köpfen der Konsumenten zu manifestieren,“ analysiert Markenexperte Schaar die innere Stärke relevanter Marken. Zudem scheint es so, dass jene Marken, die sich klar zur Datensicherheit und dem Schutz der Privatsphäre bekennen und entsprechend handeln, von den Konsumenten belohnt werden. So hat etwa der Drittplatzierte Samsung eine Produktserie rund um das Thema Datenschutz positioniert.

Die 10 relevantesten Marken Deutschlands sind:

  1. Apple
  2. Lego
  3. Samsung
  4. Free Now
  5. Share Now
  6. Netflix
  7. Stihl
  8. Miele
  9. BMW
  10. Android

ERKENNTNISSE

Der diesjährige Index hat 5 Erkenntnisse dazu geliefert, was die relevantesten Marken auszeichnet und vom Wettbewerb abgrenzt.

Relevante Marken…

… erfinden sich immer wieder neu. Sie hinterfragen sich kontinuierlich und finden immer wieder neue Wege, die Konsumenten zu überraschen und von ihren Produkten zu überzeugen.

…. beweisen Glaubwürdigkeit und innere Stärke. Sie werden von innen heraus mit Leidenschaft und einem starken Glauben angetrieben und folgen einem gesellschaftlich relevanten Unternehmenszweck („Purpose“).

…. versprechen viel – und halten es ein. Dies gilt als eine deutsche Tugend und so wundert es kaum, dass etwa Marken wie Miele und Stihl besonders gut abschneiden.

…. haben „das Datenthema“ verstanden. Marken, die die Privatsphäre ihrer Kunden beachten und diese nicht digital ausforschen, erhalten einen Vertrauensbonus und gelten als relevant.

…. sorgen für neuartige Erlebnisse und Emotionen. Markenerlebnisse sind entscheidend. Konsumenten möchten gerne in hyperpersonalisierte Themen- und Gefühlswelten eintauchen.

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Prophet ist eine Beratungsagentur für Wachstum und Transformation, die Führungskräften hilft, ungewöhnliches Wachstum zu entfesseln. Und zwar die Art von Wachstum, in der es nicht nur darum geht, größer, profitabler oder schneller zu werden. Sondern Wachstum, das voller Potenzial steckt und zu unserer heutigen Welt passt – und zur Zukunft. Ungewöhnliches Wachstum ist zielorientiert, transformativ und nachhaltig.

Mit seinen 15 Standorten weltweit und fast 700 Strateg:innen, Datenanalyst:innen, Vermarkter:innen, Expert:innen für Digitales und kreativen Köpfen hat Prophet bereits mit den erfolgreichsten Unternehmen der Welt von der Strategie bis hin zur Umsetzung auf dem Markt zusammengearbeitet, zum Beispiel mit AEG, Polestar, Allianz, Gardena und SwissRe. Unsere Teams freuen sich, mit Kund:innen zusammenzuarbeiten, um Lösungen zu entwickeln, die anhaltende Wirkung erzielen und die Gesellschaft voranbringen.

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Umfrage: 57 Prozent der Bundesbürger kaufen lieber bei Unternehmen, die einem gesellschaftlichen Zweck folgen

5. Dezember 2018

BERLIN – Motivierte Mitarbeiter, nachhaltige Produkte, ein elementarer Wettbewerbsvorteil –  für Unternehmen lohnt es sich, wenn sie glaubhaft einem höheren Zweck („Purpose“) folgen und sich dadurch eine gesellschaftliche Daseinsberechtigung erarbeiten. So kaufen 57 Prozent der Bundesbürger möglichst nur von Unternehmen, die nachvollziehbar einem Purpose folgen und sind sogar bereit, dafür etwas mehr auszugeben. Und gar 82 Prozent meinen, dass in der transparenten, digitalen Welt eine ethische Unternehmensführung unabdingbar sei, um nachhaltig und langfristig zu wachsen. Das sind zentrale Ergebnisse einer Online-Umfrage der weltweit tätigen Markenberatung Prophet zum Thema „Purpose-Economy – sollten Unternehmen einem höheren Zweck folgen?“ zu der im Oktober dieses Jahres 1.000 Bundesbürger befragt wurden.

Die Wertorientierung von Unternehmen zahlt sich aus – etwa auch im „war of talents“:  So wollen sich acht von zehn Deutschen mit ihrem Arbeitgeber auch inhaltlich verbunden fühlen und arbeiten daher lieber für ein Unternehmen, das einem höheren gesellschaftlichen Zweck folgt. Dagegen meinen 57 Prozent der Befragten, dass Unternehmen, die mehr an ihre wirtschaftlichen Ziele denken als an Umwelt und Gesellschaft, nicht verantwortlich handelten. Daher wollen sie diese Unternehmen und ihre Marken mit ihrem Konsumverhalten eher nicht unterstützen.

„Heutzutage reicht es nicht mehr aus, allein Umsätze zu steigern und den Konsumenten funktionierende Produkte oder Services anzubieten. Unternehmen müssen in der transparenten, digitalen Welt klarmachen, welchen Unterschied sie in der Wirtschaftswelt darstellen und welche gesellschaftlichen Werte sie vertreten“, analysiert Tobias Bärschneider, Partner bei Prophet, die Ergebnisse der Umfrage. Der Aufbau einer Markenidentität, die mit den Werten und dem Handeln des Unternehmens übereinstimmt, sei allerdings ein langfristiger Prozess. Hierbei gehe es vor allem auch um Glaubwürdigkeit und die Wahrnehmung des eigenen Handelns durch die Gesellschaft. Die Mühe lohnt sich, meint Markenexperte Bärschneider: „Die Wertorientierung eines Unternehmens wird im Wettbewerb der Marken zum entscheidenden Erfolgsfaktor“.

Hier gelangen Sie zu den Ergebnissen der Umfrage sowie zu einem Meinungsbeitrag von Tobias Bärschneider zur Purpose-Economy.

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Prophet ist eine Beratungsagentur für Wachstum und Transformation, die Führungskräften hilft, ungewöhnliches Wachstum zu entfesseln. Und zwar die Art von Wachstum, in der es nicht nur darum geht, größer, profitabler oder schneller zu werden. Sondern Wachstum, das voller Potenzial steckt und zu unserer heutigen Welt passt – und zur Zukunft. Ungewöhnliches Wachstum ist zielorientiert, transformativ und nachhaltig.

Mit seinen 15 Standorten weltweit und fast 700 Strateg:innen, Datenanalyst:innen, Vermarkter:innen, Expert:innen für Digitales und kreativen Köpfen hat Prophet bereits mit den erfolgreichsten Unternehmen der Welt von der Strategie bis hin zur Umsetzung auf dem Markt zusammengearbeitet, zum Beispiel mit AEG, Polestar, Allianz, Gardena und SwissRe. Unsere Teams freuen sich, mit Kund:innen zusammenzuarbeiten, um Lösungen zu entwickeln, die anhaltende Wirkung erzielen und die Gesellschaft voranbringen.

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Apple, Google und Android sind die relevantesten Marken im Leben der Deutschen

12. September 2018

BERLIN – Die globale Marketing- und Markenberatung Prophet verkündet die Resultate des vierten jährlichen Brand Relevance Index®, eine Markenrangliste zu den relevantesten Marken im Leben der Konsumenten.

In Deutschland ist Apple erneut auf Platz 1, dicht gefolgt von Google und Android. Neu in die Top 10 haben es dieses Jahr auch Netflix (Platz 6) und Samsung (Platz 10) geschafft. Booking.com, welches dieses Jahr zum ersten Mal im Ranking ist, ist mit Platz 12 gleich in den Top 25 eingestiegen.

Die 10 relevantesten Marken 2018 sind:

  1. Apple
  2. Google
  3. Android
  4. Lego
  5. Amazon
  6. Netflix
  7. PlayStation
  8. Spotify
  9. PayPal
  10. Samsung

Abgesehen von Lego umfasst die Top 10 in Deutschland ausschließlich technologiegetriebene Marken, welche den Konsumenten ein persönliches digitales Erlebnis bieten. „Viele der Top 10 Marken gewinnen das Vertrauen ihrer Kunden, indem sie Daten auf eine kluge Art und Weise nutzen, um Kundenerlebnisse zu verbessern und auf persönliche Bedürfnisse anzupassen,“ sagt Bernhard Schaar, Associate Partner Prophet Deutschland.

Um herauszufinden, welche Marken im Leben der Konsumenten am relevantesten sind, hat Prophet in Deutschland über 10 000 Konsumenten zu mehr als 250 Marken aus 26 Branchen befragt. Dabei wurden Fragen zu 4 Dimensionen gestellt und so deren Abschneiden hinsichtlich der 4 Eigenschaften ermittelt, die relevante Marken ausmachen: Außerordentliche Kundenorientierung, rigoroser Pragmatismus, einzigartige Kreativität und kontinuierliche Innovation. Durch das kundenbasierte Urteil gibt der Brand Relevance Index® Auskunft darüber, auf welche Marken die deutschen Konsumenten wirklich nicht verzichten können und wie Einflüsse wie beispielsweise technologischer Fortschritt das Konsumentenverhalten verändern.

„Um als Marke erfolgreich zu sein, reicht es nicht, nur groß und omnipräsent zu sein. Marken müssen ein Produkt repräsentieren, das die Menschen genug lieben, um es in ihren Alltag zu integrieren. Marken, die diese Art von Loyalität erlangen, werden schlussendlich am schnellsten wachsen, weil sie in den Momenten am relevantesten sind, die den Konsumenten am meisten bedeuten.“, sagt Tobias Bärschneider, Partner Prophet Deutschland. „Unsere Daten zeigen, dass die relevantesten Marken in den letzten 10 Jahren ein 49% höheres Umsatzwachstum verzeichneten als der Durchschnitt der DAX Unternehmen. Der BRI hilft daher Unternehmen, die Relevanz ihrer Marke zu messen und so Wachstumspotenziale zu identifizieren.“

Erkenntnisse

Der diesjährige Index hat 6 Erkenntnisse dazu geliefert, was die relevantesten Marken auszeichnet und vom Wettbewerb abgrenzt.

Relevante Marken…

…haben einen übergeordneten Zweck

Über eine klare Haltung rund um einen übergeordneten Zweck („Purpose“) schaffen Unternehmen emotionale Mehrwerte und können Menschen so für die eigenen Marken begeistern.

…vereinfachen das Leben

Durch eine klare Strukturierung ihres Portfolios und Kommunikation ihres Leistungsversprechens schaffen es diese Marken, das Leben der Konsumenten einfacher zu machen.

…machen Freude erleb- und teilbar

Relevante Marken schaffen es, eine emotionale Bindung zum Kunden herzustellen, indem sie systematisch Glücksmomente in die Customer Experience integrieren.

…kreieren digitale Komfortzonen

Durch die Schaffung personalisierter Angebote sowie die Verknüpfung von Technologien & End-Geräten zu einem optimalen Anwendererlebnis kreieren relevante Marken digitale Komfortzonen.

…bieten maximale Flexibilität

Der von den Millennials geprägte Trend hin zu Alternativen des klassischen Kaufs (z.B. Teilen und Mieten) hat in vielen Branchen an Relevanz gewonnen und setzt die Flexibilität von Geschäftsmodellen voraus.

…stärken das Selbst-Bewusstsein

Die deutschen Konsumenten achten zunehmend auf ihr Wohlbefinden, treffen bewusstere Entscheidungen und identifizieren sich mit Marken, die ein positiveres Ich-Gefühl herbeiführen.

Globale Ergebnisse

Der Prophet Brand Relevance Index® wird in 4 Ländern veröffentlicht – Großbritannien, Deutschland, USA, und China. Apple war auf Platz 1 in Großbritannien, Deutschland und den USA, während in China Alipay den ersten Rang belegt. Die kompletten Ergebnisse für alle Regionen gibt es hier.

Methodik

Prophet arbeitet für den Brand Relevance Index® mit Research Now SSI, dem weltweit führenden Anbieter von Datenerhebung und Technologie für umfragebasierte Verbraucher- und B2B-Marktforschung zusammen.

Zunächst wurden über Daten des Statistischen Bundesamt diejenigen Branchen identifiziert, die einen Großteil der deutschen Haushaltsausgaben repräsentieren und entsprechend den Warenkorb eines deutschen Haushalts abbilden. Zusätzlich wurden weitere Branchen ausgewählt, die eine relevante Rolle im Leben der deutschen Konsumenten spielen. Innerhalb der jeweiligen Branchen wurden dann jeweils die führenden Marken nach Umsatz, Marktanteil sowie Wachstumsraten (jeweils mehrjährig) herausgefiltert. Zusätzlich wurden auch junge, aufstrebende Marken berücksichtigt, soweit sie für die Veränderung innerhalb einer Kategorie stehen und wachsende Relevanz aus Sicht der Konsumenten besitzen.

Über Prophet

Prophet ist eine Beratungsagentur für Wachstum und Transformation, die Führungskräften hilft, ungewöhnliches Wachstum zu entfesseln. Und zwar die Art von Wachstum, in der es nicht nur darum geht, größer, profitabler oder schneller zu werden. Sondern Wachstum, das voller Potenzial steckt und zu unserer heutigen Welt passt – und zur Zukunft. Ungewöhnliches Wachstum ist zielorientiert, transformativ und nachhaltig.

Mit seinen 15 Standorten weltweit und fast 700 Strateg:innen, Datenanalyst:innen, Vermarkter:innen, Expert:innen für Digitales und kreativen Köpfen hat Prophet bereits mit den erfolgreichsten Unternehmen der Welt von der Strategie bis hin zur Umsetzung auf dem Markt zusammengearbeitet, zum Beispiel mit AEG, Polestar, Allianz, Gardena und SwissRe. Unsere Teams freuen sich, mit Kund:innen zusammenzuarbeiten, um Lösungen zu entwickeln, die anhaltende Wirkung erzielen und die Gesellschaft voranbringen.

PRESS RELEASE

Umfrage: Mehr als 80 Prozent der Deutschen misstrauen Volkswagen und Facebook

5. Juni 2018

Große Mehrheit wünscht, dass Unternehmen einem höheren Zweck („Purpose“) folgen

BERLIN – Fehlende ethische Werte, Beschönigung von Managementfehlern, schlechte Kommunikation – 84 Prozent der Deutschen sind mit der Aufarbeitung des Dieselskandals durch Volkswagen unzufrieden und monieren, dass ihnen unklar sei für welchen höheren Zweck („Purpose“) die Führung des Konzerns gegenüber der Gesellschaft eintritt. Ebenso misstrauisch steht die große Mehrheit dem US-Konzern Facebook und den Folgen des Datenskandals gegenüber: 80 Prozent der Bundesbürger beklagen, dass ihnen unklar sei für welchen „Purpose“ die Plattform stehe und welche ethischen Werte die Führung und das Management um Gründer Mark Zuckerberg verfolgten. Das sind zentrale Ergebnisse einer Online-Umfrage der weltweit tätigen Markenberatung Prophet zum Thema „Markenschaden – Wie ethisch handeln Volkswagen und Facebook“ zu der im Mai dieses Jahres 1.000 Bundesbürger befragt wurden.

„In beiden Fällen gibt es offenbar keine konzernübergreifenden Regeln für das ethische Verhalten des Managements oder diese wurden nicht eingehalten. Für den Kunden scheint es daher, als gehe es sowohl Facebook als auch Volkswagen nur noch darum ihre monetären Quartalsziele zu erreichen, worunter ein nachhaltiges und werteorientiertes Management leidet und die Marken beschädigt werden“, kommentiert Jan Döring, Partner bei Prophet, die Ergebnisse der Umfrage. Zwar seien die Absatz- und Nutzerzahlen noch auf Rekordniveau. Die positive, emotionale Verbundenheit mit der Marke sei allerdings stark beeinträchtigt. „Bei der nächsten Entscheidung des Kunden – etwa dem Neukauf eines Autos oder wenn es eine andere soziale Plattform gibt – wird eine hohe Loyalität zur Marke erwartet. Wenn diese ausbleibt, wird der Schaden sichtbar. Dann kann die Auswirkung enorm sein“, fürchtet Markenexperte Döring.

Um wieder Vertrauen in das Management und damit auch die Marke zu gewinnen, sollten die Verantwortlichen einen übergeordneten Zweck („Purpose“) für ihre Marken definieren, der ihnen wieder eine klare gesellschaftliche Daseinsberechtigung und Vertrauenswürdigkeit gibt, rät Döring: „Es geht darum, glaubhaftes Wertemanagement und strikte Compliance-Regeln anzuwenden, um wieder beim Kunden relevant zu werden“. In aktuellen Krisensituation sei es wichtig, über ein starkes Markenmanagement den gesellschaftlichen Auftrag des Unternehmens zu überdenken und neu zu definieren – ein Weg, den auch die meisten Bundesbürger unterstützen: 81 Prozent der Teilnehmer der Umfrage meinen, dass Unternehmen einen übergeordneten Auftrag haben sollten, um sich ethisch korrekt gegenüber Mitarbeitern, Kunden und anderen Interessengruppen zu verhalten.

Hier gelangen Sie zu den Ergebnissen der Umfrage sowie zu einem Interview mit Jan Döring zum Thema „Markenschaden – Wie ethisch handeln Volkswagen und Facebook“.

Wenn Sie mehr über das Thema „Purpose“ lesen möchten, können Sie hier unsere aktuelle Studie zum Thema herunterladen.

„Die Glaubwürdigkeit von Marken gegenüber Kunden und der Gesellschaft leidet“

Frage: Herr Döring, Facebook und Volkswagen haben unethisch gehandelt und mit dem Diesel- bzw. Datenskandal ihre Kunden enttäuscht. Welche Gemeinsamkeiten sehen Sie als Markenexperte in beiden Fällen?

Jan Döring: Mir erscheint es offensichtlich, dass es in beiden Fällen keine konzernübergreifenden Regeln für das ethische Verhalten des Managements gibt oder diese nicht eingehalten worden sind. Für den Kunden scheint es als ob es sowohl Facebook als auch Volkswagen nur noch darum geht ihrer monetären Quartalsziele zu erreichen, worunter ein nachhaltiges und werteorientiertes Management leidet und die Marken beschädigt werden. Das zeigt auch eine aktuelle Online-Umfrage von Prophet unter 1.000 Bundesbürgern. Sowohl bei Volkswagen (84 Prozent) als auch bei Facebook (82) Prozent äußert die große Mehrheit der Befragten, dass sie nicht das Gefühl hätten, die Konzerne folgten einem höheren Zweck („Purpose“) und ihnen unklar sei, für welche ethischen Werte die Konzernführung eintrete. Ein vernichtendes Urteil. Der Druck der Börse und der Anleger auf die Verantwortlichen ist offenbar gewaltig. Zudem ist das Business beider Konzerne in den vergangenen Jahren immer komplexer geworden. Diese Komplexität führt dazu das die Markenführung weniger konsistent erscheint und das große Ganze schwerer zu führen ist. Welche Handlungen ethisch erlaubt sind, wird in den verschiedenen Business-Units offenbar unterschiedlich interpretiert und angewandt. Eine einheitliche Linie gegenüber Kunden, Aktionären oder der Öffentlichkeit ist offensichtlich schwer einzuhalten. Darunter leidet die Glaubwürdigkeit der Marke gegenüber den Kunden und der Gesellschaft.

Noch sind die Nutzer- und Absatzzahlen von Facebook und Volkswagen auf Rekordniveau. Wie stark sind die Marken beschädigt?

Jan Döring: Bei beiden Unternehmen handelt es sich um ein intern verschuldetes Fehlverhalten, nicht um schlechte Services oder Produkte. Es geht um Managementfehler, schlechte Kommunikation, oder Beschönigung von Fehlern. Unpassende Dinge werden unter den Teppich gekehrt. Der Schaden der Marken Volkswagen und Facebook wird erst langsam sichtbar und Auswirkungen zeigen. Die Kunden fahren weiterhin Volkswagen, weil es ein gutes Produkt ist. Und sie nutzen Facebook, weil die Plattform ziemlich einzigartig ist und sie mit ihren Freunden verbunden bleiben wollen – also aus funktionalen Gründen. Die positive, emotionale Verbundenheit mit der Marke ist allerdings stark beeinträchtigt. Der Golf bleibt ein tolles Auto, aber der Konzern ist nicht sympathisch. Genauso ist es mit Facebook. Ich nutze die Plattform weiterhin, um mich mit meinen Freunden zu verknüpfen. Aber ich habe kein gutes Gefühl, wenn ich darüber nachdenke, wie das Unternehmen gemanagt wird und mit meinen Daten umgeht. Der Schaden an der Marke schleicht also vor sich hin und wird erst später sichtbar. Das ist ein langfristiger Effekt. Bei der nächsten Entscheidung des Kunden – etwa dem Neukauf eines Autos oder wenn es eine andere soziale Plattform gibt – wird eine hohe Loyalität zur Marke erwartet. Wenn diese ausbleibt, wird der Schaden sichtbar. Dann kann die Auswirkung enorm sein.

Frage: Was können die Verantwortlichen tun, um die jeweilige Marke wieder glaubhaft neu zu positionieren und das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen?

Jan Döring: Wir haben es wie gesagt nicht mit einem Vertrauensverlust in die Produkte, sondern in das Management und damit auch die Marke zu tun. Die Verantwortlichen in den Unternehmen müssen folglich einen übergeordneten Zweck („Purpose“) für ihre Marken definieren, der ihnen wieder eine klare gesellschaftliche Daseinsberechtigung und Vertrauenswürdigkeit gibt. Eine Grundvoraussetzung für Marken, die aus Kundensicht relevant sein wollen. Volkswagen und Facebook müssen viel transparenter werden. Die verantwortlichen Manager sollten offen kommunizieren und zu den Fehlern Stellung beziehen. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat zwar vor dem US-Kongress und dem EU-Parlament ausführlich geantwortet. Ich hatte aber nicht das Gefühl, dass er die wahren Fehler thematisiert. Nur mit Ehrlichkeit und Transparenz kann Zuckerberg Facebook in die Zukunft führen. Man baut kein Vertrauen auf, wenn der Konzern über Nacht sagt: „Wir haben uns geändert“. Die Manager müssen definieren für welche Werte sie eigentlich einstehen. Es geht darum, glaubhaftes Wertemanagement und strikte Compliance-Regeln anzuwenden, um wieder beim Kunden relevant zu werden. Genauso sieht es auch die große Mehrheit der Bundesbürger: Unternehmen sollten einem höheren Zweck („Purpose“) folgen und sich ethisch korrekt gegenüber Mitarbeitern, Kunden und anderen Interessengruppen verhalten, fordern neun von zehn Teilnehmern unserer Umfrage.

Frage: Spiegelt sich die Situation von Facebook & Volkswagen auch in den Ergebnissen des Prophet Brand Relevance Index ® (BRI)  wider? Was gilt es nun zu tun? 

Jan Döring: Unser jährlich erhobener Brand Relevance Index ® (BRI) – eine Umfrage unter mehr als 40.000 Konsumenten in den USA, England, Deutschland und China – bestätigt die genannten Probleme von Facebook und Volkswagen: Volkswagen steht zwar nach BMW als zweitbeste Automarke auf Platz 39 in Deutschland, doch das Unternehmen hat schlechte Werte bei der Kundenorientierung ( „Can’t imagine living without“ und „connects with me emotionally“) als auch beim Thema Inspiration ( „makes me feel inspired“ und „has a purpose I believe in“). Facebook ist sogar nur auf Platz 155 der relevantesten Marken. Auch die Amerikaner haben schwache Werte bei der Kundenorientierung und der Inspiration (makes me feel inspired“ und „has a purpose I believe in“). In aktuellen Krisensituation ist es wichtig, über ein starkes Markenmanagement den gesellschaftlichen Auftrag des Unternehmens zu überdenken und neu zu definieren. Daraus können dann klare Kundenversprechen und Handlungsprinzipien abgeleitet werden. Nur wenn die Unternehmen sich diese Arbeit machen, kann eine positive Kultur im Unternehmen verankert werden und das Management die richtigen Entscheidungen treffen. Und nur dann wird eine Marke für Kunden relevant.

Übergeordnete Frage: Wie ethisch handeln Volkswagen und Facebook?

Ich habe nicht das Gefühl, dass der Volkswagen-Konzern einem höheren Zweck (Purpose) folgt. Mir ist unklar für welche ethischen Werte die Führung und das Management eintreten.

Auch bei Facebook habe ich das Gefühl, das die Plattform keinem höheren Zweck (Purpose) folgt. Bei dem US-Konzern ist mir ebenso unklar für welche ethischen Werte die Führung und das Management eintreten.

Wie Facebook und Volkswagen gegenüber ihren Kunde handeln, ist mit einer ethischen Unternehmensführung schwer vereinbar.

Unternehmen sollten einen höheren Zweck (Purpose) verfolgen, um gegenüber der Gesellschaft eine echte Daseinsberechtigung zu haben.

Ich glaube, dass Unternehmen einen übergeordneten Auftrag (Purpose) haben müssen, um sich ethisch korrekt gegenüber Mitarbeitern, Kunden und anderen Interessengruppen zu verhalten.

Über Prophet

Prophet ist eine Beratungsagentur für Wachstum und Transformation, die Führungskräften hilft, ungewöhnliches Wachstum zu entfesseln. Und zwar die Art von Wachstum, in der es nicht nur darum geht, größer, profitabler oder schneller zu werden. Sondern Wachstum, das voller Potenzial steckt und zu unserer heutigen Welt passt – und zur Zukunft. Ungewöhnliches Wachstum ist zielorientiert, transformativ und nachhaltig.

Mit seinen 15 Standorten weltweit und fast 700 Strateg:innen, Datenanalyst:innen, Vermarkter:innen, Expert:innen für Digitales und kreativen Köpfen hat Prophet bereits mit den erfolgreichsten Unternehmen der Welt von der Strategie bis hin zur Umsetzung auf dem Markt zusammengearbeitet, zum Beispiel mit AEG, Polestar, Allianz, Gardena und SwissRe. Unsere Teams freuen sich, mit Kund:innen zusammenzuarbeiten, um Lösungen zu entwickeln, die anhaltende Wirkung erzielen und die Gesellschaft voranbringen.

PRESS RELEASE

Umfrage: Jeder zweite junge Deutsche hat kein klares Konzept für die eigene private Altersvorsorge

22. März 2018

Die Mehrheit würde ihre Finanzen einem „Robo-Advisor“ anvertrauen

BERLIN – Mangelnde Kundenorientierung, fehlende Innovationen, veraltete Strukturen – fast sechs von zehn jungen Deutschen halten die traditionellen deutschen Banken weiterhin für wenig kundenfreundlich und damit kaum relevant für ihr Leben. Sie monieren, dass die modernen und personalisierten technischen Lösungen eher von unbekannten Startups als von etablierten Finanzkonzernen kommen. Dabei möchte jeder zweite junge Deutsche (56 Prozent) seine finanziellen Belange am liebsten über das Handy steuern und fordert hierfür intelligente Anwendungen, die Transparenz schaffen und warnen wie sich aktuelle Marktereignisse auf  das Vermögen auswirken könnten. Das sind zentrale Ergebnisse einer Online-Umfrage der weltweit tätigen Markenberatung Prophet zum Thema „Altersvorsorge und Vermögensaufbau“ zu der im Februar dieses Jahres 1.000 Bundesbürger im Alter von 18 bis 34 Jahren in Deutschland befragt wurden.

Der Bedarf nach Transparenz und personalisierten Finanzinformationen ist gerade bei jungen Bundesbürgern groß. Denn neun von zehn jungen Deutschen befürchten, dass sie sich nicht auf die staatliche und betriebliche Altersvorsorge verlassen können, sondern eigenverantwortlich für die finanzielle Absicherung im Alter vorsorgen sollten. Doch fast jeder zweite von ihnen hat keine klare Vorstellung wie er seine finanziellen Angelegenheiten organisieren sollte, um ein Vermögen aufzubauen und so im Alter sorgenfrei leben zu können. Zwar ist ihnen daher das persönliche Beratungsgespräch zu  Themen wie der Altersvorsorge von Zeit zu Zeit wichtig. Doch vor allem die technischen Anwendungen sollten stimmen, denn immerhin haben 48 Prozent der Befragten keine Bedenken, ihr Vermögensmanagement einem kostengünstigen und auf Algorithmen basierenden Anlagemodell anzuvertrauen.

„Der Robo-Advisor optimiert das Portfolio laufend und schaut, dass der Kunde auf dem richtigen Weg bleibt. Monatliche Portfolio-Besprechungen mit einem Bankberater sind daher unnötig,“ analysiert Wolfgang Jacob, Partner und Finanzexperte bei Prophet, die Ergebnisse der Umfrage. Das persönliche Beratungsgespräch, die Empathie, sei allerdings bei strategischen Entscheidungen wichtig, meint Jacob: „Bei einer fundamentalen Weichenstellung wie dem Konzept für die Altersvorsorge oder dem Kauf von Immobilien fühlen sich die meisten Kunden mit dem persönlichen Beratungsgespräch sicherer aufgehoben – ein Mensch kann mir eben strategische Entscheidungen besser erklären“. Traditionelle Banken sollten daher überlegen wie sie die technischen Möglichkeiten besser und konsequenter nutzen, um die Kundenbeziehungen interessanter zu gestalten und weiterhin in professionelle Beratung investieren, meint Jacob. Eine vielversprechende Kombination sei  das  „hybride Banking“ – eine Mixtur aus persönlichem Rat und automatischer Anlage.

Hier gelangen Sie zu den Ergebnissen der Umfrage sowie zu einem Interview mit Benjamin Gilgen (Prophet Zürich) und Wolfgang Jacob (Prophet Berlin) und zum Thema Vermögensmanagement.

„Irgendwie egal? – Modernes Banking braucht Empathie und mehr Mut zur Innovation“

Frage: Herr Jacob, eine Prophet-Umfrage unter 1.000 Deutschen zeigt, dass neun von zehn jungen Menschen (18 bis 34 Jahre) der staatlichen Altersvorsorge misstrauen. Aber nur jeder Zweite hat eine Vorstellung davon wie er privat vorsorgen sollte. Erstaunt Sie diese Wissenslücke?

Wolfgang Jacob: Die jungen Deutschen haben zurecht erkannt, das sie sich nicht allein auf die staatliche Vorsorge im Alter verlassen sollten, wollen sie nicht in Altersarmut geraten. Nur gut die Hälfte der Teilnehmer unserer Umfrage hat aber eine Vorstellung davon, wie sie die Vorsorgelücke schließen will. Und hier kommt, das finde ich überraschend, der persönliche Bankberater wieder um die Ecke gebogen. Denn jeder zweite junge Deutsche möchte strategische Finanzentscheidungen wie die Altersvorsorge oder den Immobilienkauf lieber mit einem Experten persönlich besprechen. Fähige und motivierte Mitarbeiter bleiben also ein wichtiges Gut und bleiben auch im modernen Bankgeschäft wichtig. Das ist die gute Nachricht für die traditionellen Banken. Die schlechte lautet: Jeder zweite jungen Deutsche hat keine Bedenken, seine Altersvorsorgestrategie per Handy zu steuern und sein Vermögensmanagement einem kostengünstigen, auf Algorithmen basierenden Anlagemodell anzuvertrauen. Die Lösung für die traditionellen Banken ist also ein hybrides Modell aus Mensch und Technik.

Frage: Herr Gilgen, die jungen Schweizer stehen auf den ersten Blick besser da als die Deutschen. Denn immerhin traut jeder zweite junge Schweizer seiner staatlichen und beruflichen Altersvorsorge (52 Prozent). Und stattliche 67 Prozent der jungen Eidgenossen haben eine klare Vorstellung davon wie sie ein Vermögen aufbauen sollten, um im Alter sorgenfrei zu sein. Leben die Schweizer im Vergleich zu den Deutschen also in einer besseren Finanzwelt?

Benjamin Gilgen: Das Vertrauen junger Schweizer in unser staatliches und berufliches Vorsorgesystem habe ich so erwartet. Vor allem das berufliche Vorsorgesystem ist bei uns gesund und gut organisiert. Doch ob unsere Schweizer Banken im Heimatmarkt insgesamt besser aufgestellt sind als die deutschen, möchte ich stark bezweifeln. Die traditionellen Schweizer Banken haben im Zuge der Finanzkrise und der letztlichen Rettung durch den Steuerzahler auch bei jungen Menschen erheblich an Ansehen und Vertrauen verloren. Der Bank-Apparat in der Schweiz ist schwerfällig und verkrustet. Aber neue Wettbewerber können das Unvermögen der etablierten Banken offenbar noch nicht nutzen. Viele FinTechs haben ein Imageproblem, zumindest bei uns in der Schweiz. Um die Startups im Finanzbereich wird sehr viel Hype und Aufruhr gemacht. Beim Geld hört der Spaß aber auf.  Die meisten Schweizer vertrauen immer noch – wenn auch mit erheblichen Magenknurren – ihrer traditionellen Bank mehr als einem coolen, anonymen FinTech-Startup. Das ist meine wichtigste Erkenntnis aus der Umfrage.

Frage: Was sollten die Banken nun tun? Wie könnte ein sogenanntes Next Generation Wealth Management aussehen?

Wolfgang Jacob: Traditionelle Banken müssen überlegen wie sie einerseits die neuen technischen Möglichkeiten konsequenter nutzen, um die Kundenbeziehungen interessant zu gestalten und andererseits weiterhin in professionelle Beratung investieren. Die digitalen Werkzeuge sind vorhanden. Die Etablierten müssen im Grunde nicht zwangsläufig ein FinTech kaufen, um digitale Lösungen anzubieten. Sie sollten selber in der Lage sein, wertstiftende und ansprechende Anwendungen  zu entwickeln. Technologien wie Chatbots, vorausschauendes Lernen, In-App-Unterstützung usw. bieten Banken die Chance, sich besser mit ihren Kunden zu verknüpfen. Diese Chancen werden jedoch von Bankinstituten nur unzureichend genutzt oder man fokussiert auf überflüssige Themen – die präsentierten Lösungen fühlen sich dann meist unpersönlich und „irgendwie egal“ an.

Benjamin Gilgen: Die digitalen Lösungen von Unternehmen wie Uber, Amazon oder Spotify zeigen der Finanzindustrie, was bei jungen Kunden ankommt und wie eine gute Customer Experience funktionieren sollte. Sie stellen den Verbraucher radikal in den Mittelpunkt ihres Handelns. Die meisten Banken haben aber Probleme, derart gute und kundenfreundliche technische Lösungen zu schaffen. Sie sind zu sehr in ihrer alten Welt, ihrem überholtem Denken und den verkrusteten Strukturen verfangen.  Wenn Banker etwa eine App oder einen Prozess bauen, dann bilden sie meist  die alten Strukturen in der digitalen Anwendung ab. Das muss schief gehen und verschenkt enormes Potenzial. Sie sollten die Kunden-Interaktion völlig neu denken und nicht einfach nur die vorhandene Organisation von der Maschine auf das Mobiltelefon bringen. Die Banken in der Schweiz und in Deutschland sollten viel innovativer und mutiger werden, sich mehr trauen. Sonst werden sie junge Menschen nicht halten und für sich einnehmen können und allmählich überflüssig werden.

Frage: Wie könnte hybrides Banking aussehen?

Wolfgang Jacob: Das hybride Modell ist eine Mischung aus persönlichem Rat und automatischer Anlage. Bei einer fundamentalen Weichenstellung wie dem Konzept für die Altersvorsorge oder dem Kauf von Immobilien fühlen sich die meisten Kunden mit dem persönlichem Beratungsgespräch sicherer aufgehoben – ein Mensch kann mir eben strategische Entscheidungen besser erklären. Der Robo-Advisor wiederum optimiert mein Portfolio laufend und schaut, dass ich auf dem richtigen Weg bleibe. Monatliche Portfolio-Besprechungen brauche ich nicht mehr. Welche Papiere ich kaufe oder verkaufe kann der Robo-Advisor besser entscheiden und umsetzen als mein Berater. Die persönliche Interaktion mit dem Berater nimmt in der Summe also stark ab und muss auch in ganz neuen Formaten gedacht werden, aber Empathie wird wichtig bleiben. Standardvorgänge müssen dagegen komplett auf digitale Kanäle migriert und vereinfacht werden, weil Kunden das erwarten.

Benjamin Gilgen: Genau, für die strategische Komponente brauche ich noch menschlichen Rat. Die restlichen Geschäfte will ich auf meinem Handy erledigen.  So fordern es bereits 56 Prozent der jungen Deutschen und 61 Prozent der Schweizer in unserer Umfrage. Für das Alltagsgeschäft brauche ich eben keine persönliche Interaktion mehr. Es ist viel zu anstrengend, Termine zu finden und ggfs. sogar vor Ort zu erscheinen. Ein, zwei Termine mit dem Bankberater im Jahr, das sollte reichen, für den Rest gibt es technische Lösungen. Allerdings ärgere ich mich immer wieder über das mühsame Login bei meinen Banken. Der Authentifizierung-Prozess ist immer noch schlecht gemacht. Unsere Banken stehen sie sich dabei oft selber im Wege.

Altersvorsorge und Vermögensaufbau – Next Generation Wealth Management

Ich gehe davon aus, dass ich mich nicht nur auf die staatliche und die betriebliche Altersvorsorge verlassen kann, sondern auch eigenverantwortlich für die finanzielle Absicherung im Alter vorsorgen muss.

Ich habe bereits eine klare Vorstellung davon, wie ich meine finanziellen Belange organisieren und mein Vermögen aufbauen möchte, um im Alter sorgenfrei leben zu können.

Ich brauche keinen persönlichen Finanzberater. Ich habe keine Bedenken, meine Altersvorsorgestrategie online zu erstellen und mein Vermögensmanagement einem kostengünstigen, auf Algorithmen basierenden Anlagemodell anzuvertrauen.

Ich möchte meine finanziellen Belange und auch die Altersvorsorge einfach und transparent über mein Handy organisieren können. Es ist mir sehr wichtig, dass meine Bank hierfür gute technische Lösungen bereitstellt und mich laufend kurz und knapp informiert, wie zum Beispiel aktuelle Marktereignisse sich auf mein Vermögen auswirken.

Die traditionellen Banken sind nicht sehr kundenorientiert und innovativ. Die modernsten technischen und personalisierten Lösungen kommen meist von Finanz-Startups und Direktbanken.

Prophet-Umfrage „Next Generation Wealth Management“ unter 1.000 jungen Bundesbürgern.

Pressekontakt:

Johanna Pochhammer Marketing Manager

Mobile +49 160 90776303

Mail: jpochhammer@prophet.com

Über Prophet

Prophet ist eine Beratungsagentur für Wachstum und Transformation, die Führungskräften hilft, ungewöhnliches Wachstum zu entfesseln. Und zwar die Art von Wachstum, in der es nicht nur darum geht, größer, profitabler oder schneller zu werden. Sondern Wachstum, das voller Potenzial steckt und zu unserer heutigen Welt passt – und zur Zukunft. Ungewöhnliches Wachstum ist zielorientiert, transformativ und nachhaltig.

Mit seinen 15 Standorten weltweit und fast 700 Strateg:innen, Datenanalyst:innen, Vermarkter:innen, Expert:innen für Digitales und kreativen Köpfen hat Prophet bereits mit den erfolgreichsten Unternehmen der Welt von der Strategie bis hin zur Umsetzung auf dem Markt zusammengearbeitet, zum Beispiel mit AEG, Polestar, Allianz, Gardena und SwissRe. Unsere Teams freuen sich, mit Kund:innen zusammenzuarbeiten, um Lösungen zu entwickeln, die anhaltende Wirkung erzielen und die Gesellschaft voranbringen.

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