STUDIE

Warum Sicherheit im Premium- und Luxusmarkt heute wichtiger ist als Status

Sieben Erkenntnisse aus unserer neuesten Konsumgenerationen-Studie

Der Luxusmarkt in Deutschland verändert sich grundlegend: Es geht immer weniger darum, „groß zu träumen“ und immer mehr darum, sich im Hier & Heute abgesichert zu fühlen. Nach Jahren wirtschaftlicher Instabilität, globaler Konflikte und gesellschaftlicher Belastungen definieren deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher gerade neu, was „Luxus“ für sie wirklich bedeutet. 

Die hier vorgestellten Erkenntnisse stammen aus der neuesten Prophet Konsumgenerationen-Studie: Premium- und Luxussegment, einer repräsentativen Befragung von 1.000 deutschen Konsumentinnen und Konsumenten von der Gen Z bis zu den Babyboomern. Befragt werden die – i.S. von Vermögen und Kaufverhalten – oberen 30% der deutschen Bevölkerung. Die Studie wurde 2018 erstmals veröffentlicht und liegt nun bereits in der fünften Auflage vor. Sie untersucht generationenübergreifende Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Bereichen Werte, Luxusverständnis, Marken- und Produkterwartungen, Kaufprozesse, Konsumverhalten (einschließlich des Einflusses von KI) sowie die sich daraus ergebenden geschäftlichen Implikationen für Unternehmen. 

Seit wir diesen Markt beobachten, hat sich ein deutlicher Wandel vollzogen. Was einst auf materielle Ambitionen ausgerichtet war, ist über alle Generationen hinweg einem wachsenden Bedürfnis nach Rückversicherung gewichen. Im Jahr 2026 zählt Stabilität mehr als Status und sozialer Aufstieg; finanzielle Unabhängigkeit, Beziehungen und Gesundheit bestimmen, was Premium und Luxus tatsächlich bedeutet. 

Eine Erklärung dafür: In Zeiten erhöhter Unsicherheit besinnen sich Verbraucher auf das, was sie konkret besitzen, selbst kontrollieren und absichern können. 

Jörg Meurer, Partner bei Prophet Deutschland, ordnet ein: „Die aktuellen Daten sind deutlich von einem Umfeld der ‚Polykrise‘ geprägt – wirtschaftliche Unsicherheit, globale Konflikte und politische Instabilität. Diese Makrofaktoren schlagen sich unmittelbar in der Verbraucherstimmung und den Kernwerten nieder.“ 

Key Highlights.

Millennials: Sichtbare Erschöpfung statt Aufbruch 

Am deutlichsten zeigt sich dieser Wandel bei den Millennials. Noch vor zwei Jahren als die Generation wahrgenommen, die kulturellen und wirtschaftlichen Wandel vorantreibt und sich als Leitgeneration definiert, offenbaren sie heute eine umfassende Erschöpfung. In nahezu jeder Dimension – Werte, Lebensprioritäten, Engagement – sind z.T. krasse Rückgänge zu verzeichnen. Das deutet weniger auf Zuversicht und Dynamik hin als vielmehr auf wachsenden Druck, Überlastung und Ernüchterung. 

Gen Z: Rückzug nach innen statt Aktivismus 

Die Gen Z zeigt einen anderen, aber ebenso aufschlussreichen Wandel: Sie wendet sich zunehmend von Aktivismus und klassischen Erfolgsvorstellungen ab. Ihr grundlegender Idealismus ist zwar nach wie vor intakt, doch viele fühlen sich zwischen starken Überzeugungen und einem wachsenden Gefühl der Ohnmacht gefangen, der Eindruck, in einer zunehmend volatilen Welt kaum noch etwas bewirken zu können, nimmt zu.  

Stattdessen richten immer mehr junge Menschen den Blick nach innen und messen persönlicher Sinnstiftung und Glaubenssystemen – einschließlich Religion – größere Bedeutung bei. Das signalisiert eine Verschiebung: weg vom Versuch, die Welt zu verändern, hin zum Versuch, sie zu verstehen. 

Babyboomer: Anker der Kontinuität 

Die Babyboomer bleiben demgegenüber die stabilste Kohorte. Sie setzen weiterhin auf Traditionsmarken, erstklassigen Service und bewährte Luxus-Codes und halten zugleich vergleichsweise stark an ihren Überzeugungen zu Umwelt und Nachhaltigkeit fest. In einem volatilen Umfeld ist diese Generation am stärksten in Beständigkeit verankert. Kein Wunder: Denn sie haben ihr (Berufs-)Leben gelebt und wollen nach Jahrzehnten der Arbeit jetzt die Belohnung dafür einfahren. 

Markenloyalität unter Druck 

Luxusmarken üben nach wie vor Anziehungskraft aus, doch die Loyalität bröckelt. Über alle Generationen hinweg bleiben Marken wichtige Orientierungspunkte, wirklich loyal sind jedoch nur noch die Babyboomer. Die Käuferinnen und Käufer werden insgesamt selektiver und zurückhaltender: Qualität, Langlebigkeit, Funktionalität, Design und exzellenter Service spielen weiterhin eine Rolle, doch die Erwartungen liegen niedriger als in der Vergangenheit. 

Gleichzeitig hinterfragen Premiumkunden zunehmend Preisaufschläge, die allein auf Image und Emotion beruhen – die Preissensibilität steigt. Interessanterweise erleben sichtbare Logos und demonstrativer Luxus ein Comeback: Es wird zwar seltener gekauft, doch jeder einzelne Kauf trägt offenbar ein größeres symbolisches Gewicht. 

KI verändert die gesamte Customer Journey 

Jörg Meurer ergänzt: „Wie erwartet transformiert KI mittlerweile jede Phase der Luxus Customer Journey. Das ist längst kein reines ‚Jugendthema mehr – auch ältere Generationen nehmen diese Entwicklung an, etwa durch die wachsende Bereitschaft aller Altersgruppen, KI-Agenten Kaufentscheidungen zu überlassen. 

Sieben Implikationen für Premium- und Luxusmarken 

Für Marken im Premium- und Luxussegment ergeben sich weitreichende Konsequenzen für Markenführung und Go-to-Market-Strategie: 

  1. Vom Aspiration-Code zum Reassurance-Code. Verbraucher wollen nicht geblendet werden. Sie suchen Marken, denen sie vertrauen können, Marken, die Stabilität, Klarheit und ehrlichen Nutzen vermitteln.
  2. Es gibt keinen Einheitskonsumenten. Wachstum erfordert eine differenziertere Segmentierung: Die Gen Z sucht Sinn und Selbstwirksamkeit, Millennials wünschen sich Bequemlichkeit und Entlastung, Boomer schätzen Wertschätzung und Verlässlichkeit. 
  3. Sustainability gerne – wenn sie mir persönlich einen Vorteil bringt. Nachhaltigkeit wirkt nur noch dann breit anschlussfähig, wenn sie ökonomisch plausibel ist — etwa über Langlebigkeit, Energieeffizienz, Second-Hand, Leasing oder Werterhalt. 
  4. Praktischer Nutzen definiert modernen Luxus. Bequemlichkeit, Wohlbefinden und Service sind heute die zentralen Treiber der Premium-Attraktivität. Zeitersparnis, Komplexitätsreduktion und Komfort – oft durch persönliche, KI-gestützte Services – prägen die Kaufentscheidung zunehmend. 
  5. Technologie muss nützlich und glaubwürdig sein. Verbraucher erwarten, dass Technologie echte Probleme löst und nicht lediglich durch Neuartigkeit beeindruckt.
  6. Bequemlichkeit ist der neue Luxus – Wohlbefinden das eigentliche Geschäft. Produkte und Dienstleistungen, die Zeit sparen, Komplexität reduzieren und zugleich das körperliche wie emotionale Wohlbefinden steigern, werden für eine neue Verbrauchergeneration zum prägenden Ausdruck von Luxus.
  7. Dieselbe Logik gilt für Arbeitgebermarken. In einem Klima der Krisenmüdigkeit wird Arbeitgeberattraktivität zunehmend durch Stabilität, Sinnhaftigkeit, Entwicklungsperspektiven und psychologische Sicherheit definiert. Rückversicherung ist ein zentrales Wertversprechen – nicht nur gegenüber Kunden, sondern auch gegenüber Talenten.

Luxus tritt in eine Ära der Rückversicherung ein, eine Zeit, in der Vertrauen, Nützlichkeit und Stabilität schwerer wiegen als Spektakel und Status. Marken, die sich diesem Wandel über Generationen, Kanäle und Technologien hinweg stellen, werden am besten aufgestellt sein, um auch in unsicheren Zeiten relevant zu bleiben.

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Premium, Lifestyle, Luxus: Behauptung in der Polykrise

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STUDIE

Perspektiven Bauzulieferindustrie 2026 

– Stagnation mit Gestaltungskraft begegnen. Bauzulieferindustrie als Nukleus gesellschaftlicher Veränderungen verankern. Transformationskompetenz als neue Superpower –

Zum Jahresende haben wir wieder wesentliche Gestalter der Bauzulieferindustrie nach ihrer Perspektive für das Jahr 2026 befragt. Entstanden ist ein Bild eines fortgesetzten Übergangs. Der Markt bleibt angespannt, Hoffnungen auf eine rasche Erholung werden erneut gedämpft. Gleichzeitig verdichtet sich ein zentrales Motiv: Abwarten ist keine Option mehr. Gestaltung wird zur Führungsaufgabe. Diese Haltung prägt die Ergebnisse der 25 Gespräche.

Makroökonomisch bleibt 2026 ein Jahr auf Sparflamme. Wohnungsneubau und private Investitionen zeigen kaum Dynamik, politische Impulse wirken fragmentiert und verzögert. Wachstum entsteht – wenn überhaupt – punktuell: im öffentlichen Bau, in Infrastruktur, Energie, Bildung sowie außerhalb Deutschlands. Viele Hersteller richten ihren Blick daher bewusst nach außen oder in Nischenmärkte, um die strukturelle Schwäche des Heimatmarkts auszugleichen. Gleichzeitig verschiebt sich der strategische Fokus nachhaltig auf das Bauen im Bestand, was zwar kleinteilig und komplex ist, aber als stabilster Nachfrageanker gilt. Produktivität, Einfachheit und industrielle Logiken werden hier zum entscheidenden Differenzierungsfaktor.

In dieser Marktlage wird Ertragskraft zur Voraussetzung unternehmerischer Handlungsfähigkeit. Breite Wachstumsfantasien treten in den Hintergrund, stattdessen dominieren Fokussierung, Portfolio-Bereinigung und Kostendisziplin. Konsolidierung wird nicht als strategisches Ziel, sondern als Konsequenz unzureichender Margen verstanden – auf Hersteller-, Handels- und Verarbeiterseite gleichermaßen. Investiert wird selektiv: in profitable Kerngeschäfte, Service, Digitalisierung und Prozesseffizienz. Tiefe schlägt Breite. Wer heute keine Ergebnisspielräume schafft, verliert morgen die Fähigkeit zu investieren.

Parallel dazu verschärft sich der Wettbewerbsdruck strukturell. Chinesische Anbieter werden zunehmend als ernstzunehmende Wettbewerber eingeplant: technologisch reif, schnell und mit Skalenvorteilen ausgestattet. Hersteller reagieren weniger mit Abwehr als mit bewusster Positionierung: stärkere Markenführung, Servicekompetenz, Systemlösungen und klar definierte Differenzierungsfelder. „Made in Germany“ allein reicht nicht mehr, es muss mit Leistungsversprechen unterlegt werden.

Digitalisierung, Datenerfassung und -nutzung sowie KI ziehen sich als Querschnittsthemen durch alle Maßnahmen. Sie werden nicht als Vision, sondern als Überlebensstrategie verstanden: zur Steigerung von Produktivität, zur präziseren Marktbearbeitung, zur besseren Allokation knapper Ressourcen. Gleichzeitig mahnen viele Stimmen zur Nüchternheit. 2026 ist ein Übergangsjahr: Projekte laufen, Effekte bleiben oft hinter den Erwartungen zurück. Entscheidend ist weniger die Technologie selbst als die Fähigkeit, sie konsequent in Prozesse, Organisation und Führung zu integrieren.

Damit rückt Führung noch stärker ins Zentrum des Handelns. Transformatorische Kompetenz, Klarheit in Prioritäten und die Fähigkeit, widersprüchliche Anforderungen gleichzeitig zu managen, werden zur Schlüsselqualifikation.

Gleichzeitig dort mutig zu reformieren, wo erforderlich. Visionen im Kollektiv denken, Wettbewerbsgrenzen öffnen. Die Zukunft gemeinsam, über Gewerkgrenzen und Wertschöpfungsstufen gestalten. Die Bauzulieferindustrie mit ihrer ökonomischen Relevanz und Kraft als Nukleus gesellschaftlicher Veränderungen verankern. Führungsanspruch für unternehmerischen und gesellschaftlichen Wandeln mit einem glaubwürdigen und integrativen Narrativ nach vorne formulieren.

Unser Ziel ist es, mit den Perspektiven 2026 Entscheidungsträger wieder mit wertvollen Gedankenimpulsen und Erkenntnissen auszustatten, um ihre Organisationen in widerstandsfähige, kohärente und produktive Systeme auszubauen – zu einem stabilen und inspirierenden zuhause in einer instabilen und unsicheren Welt.  


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Perspektiven Bauzulieferindustrie 2026 

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Die Power der Unternehmenskultur für Ihr Business nutzen

Wir klären die Mythen rund um den Kulturwandel auf

Kulturwandel kann Sinn und Spass machen
Mit einer Strategie, die den Menschen ins Zentrum rückt und einer intuitiven Vorgehensweise, die Führungskräfte ansprechend – und manchmal sogar unterhaltsam – gestalten.

Die Kraft der Fokussierung
Anstatt alles zu hinterfragen und über den Haufen zu werfen, sind Kulturveränderungen am effektivsten, wenn sie das verstärken, was eine Organisation bereits einzigartig macht.

Jetzt ist genau richtig
Auf den „perfekten Moment“ zu warten, um sich mit Kultur zu befassen, ist ein kostspieliger Fehler. Die besten Unternehmen integrieren Kultur laufend in ihre strategischen Vorgaben.

Erfahrungen aus der Praxis: Was funktioniert und was nicht? 

Machen Sie Kultur nicht zu einer reinen „HR-Sache“
Echte kulturelle Veränderungen müssen in die Geschäftsstrategie und -abläufe eingebettet sein.

Führungskräfte als wahre Leaders
Führungsteams müssen die gewünschten Verhaltensweisen vorleben und sie glaubhaft als erste verkörpern. Nur so kann Transformation gesamthaft das Unternehmen erreichen.

Partizipative Prozesse
Kultur gedeiht, wenn Mitarbeitende inspiriert sind und befähigt werden, sich aktiv zu engagieren – vor allem, was die Gestaltung ihres Arbeitsumfelds anbelangt.

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Making Culture Pop: Die Power der Unternehmenskultur für Ihr Business nutzen

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STUDIE

Beauty is not the beast!

Vermessung der oberen 30 % der deutschen Bevölkerung und Ableitung klarer Implikationen für Premium- und Luxusmarken im Beauty-Segment mit dem Deep Dive „Beauty & Care“ 

Zum vierten Mal haben wir unsere Konsumgenerationen-Studie durchgeführt. Über 1.000 Befragte, 200 je Generation, schaffen ein repräsentatives Bild, wie das einkommens-, vermögens- und bildungsstärkste Segment der Deutschen Bevölkerung zum Luxus steht. Mit dem Deep Dive „Beauty & Care“, der nach 2018 und 2020 mittlerweile zum dritten Mal erscheint, legen wir das spotlight auf Einstellungen der Konsument:innen zum Bereich Beauty und Care sowie deren konkretes Kauf- und Informationsverhalten. Einstellungen zu Marke und Produkt sowie Kaufkriterien runden das Bild ab.  

Die Art der Befragung ermöglicht – wie bei all unseren Konsumgenerationen-Studien – zwei spannende Perspektiven: Zum einen den Vergleich zwischen den 5 lebenden Konsumgenerationen, von der GenZ bis zur Silent Generation und zum anderen den Längsschnittvergleich seit 2018. 

Die Studie liefert insofern hochrelevante Ergebnisse zum Verständnis der luxus-, aber durchaus auch premium- und lifestyle-affinen oberen 30 % der deutschen Gesellschaft und ein Set von Implikationen für Unternehmen, die diese Zielgruppen mit Produkten, Services und Dienstleistungen bedienen. 

Zentrale Erkenntnisse: 

  • Gesundheit und Self Care als Luxusgüter: 88 % der Premium-/Luxuskonsumenten betrachten Gesundheit als Luxus(-gut), fast drei Viertel (74 %) sehen Wohlbefinden und Achtsamkeit als Luxus – ein Anstieg von 7 % in den letzten 7 Jahren. 
  • Online liegt bei der Beratung nur knapp vorn: Fast die Hälfte der Premium-/Luxuskonsumenten (44 %) lässt sich am Point of Sale zu Pflege, Kosmetikprodukten und Schönheitstrends beraten. Millennials sind mit 60 % noch stärker auf den POS fokussiert. 
  • Face-to-Face schlägt Social Media: Blogger/Influencer (28 %) und soziale Medien (33 %) sind weniger wichtige Informationskanäle. 45 % verlassen sich auf den Rat von Freunden bei neuen Trends und Marken/Produkten. Selbst für GenZ und Millennials ist Face-to-Face mindestens genauso wichtig wie soziale Kanäle. 
  • Stabile Präferenz für stationäre Parfümerien: Drei Jahre nach der Pandemie bevorzugen 52 % der deutschen Premium-/Luxuskunden den Einkauf in einer stationären Einzelhandelsparfümerie – dieselbe Zahl wie schon 2018. 
  • Impulsiv-Kauf: 41 % der Premium-/Luxuskonsumenten kaufen Schönheitsprodukte impulsiv, bei Millennials liegt der Anteil sogar bei 58 %. 
  • Geringes Vertrauen in bekannte Marken: Nur 55 % vertrauen beim Kauf von Pflegeprodukten und dekorativer Kosmetik bekannten Marken – bei Millennials sind es nur 48 %. 
  • Trend zu nachhaltigen Produkten: Die Präferenz für Naturkosmetik erreicht die 50 %-Schwelle. Nachhaltigkeit ist kein Generationenthema, wobei Millennials leicht voraus sind.
  • All diese Erkenntnisse haben erhebliche Auswirkungen auf die Hersteller von Premium- und Luxuskosmetik- und -pflegeprodukten. Sie sind Teil unseres umfassenden POVs, den sie als download unter dem oben angeführten link finden.  

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Consumer Generation Study: Beauty & Care

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FORSCHUNG-SSTUDIE

Perspektiven Bauzulieferindustrie 2025

Inhaltliche Gestaltung der Zukunft und Transformation der Unternehmen durch mutige und authentische Führung.

Im Jahr 2025 erwartet die deutsche Bauindustrie im fünften Jahr in Folge einen realen Umsatzverlust. Mit -2,5 % scheint die Talsohle erreicht und für das Jahr 2026 zeichnet sich wieder ein Wachstum ab.   

Zum Jahresende haben wir wieder wesentliche Gestalter der deutschen Bauzulieferindustrie befragt, wie sie mit dieser Entwicklung umgehen werden und was ihre Einschätzung für das Jahr 2025 ist. Herausgekommen sind 23 Perspektiven sowie unsere eigene, ergänzende Prophet-Perspektive.   

Die Ertragskraft zu steigern und Roherträge zu sichern wird genauso zu den Kernaufgaben zählen wie bestehende Strukturen und Mechanismen zukunftsfähig zu machen – Polaritäten zu managen. Klare Haltungen und Richtungsentscheidungen werden notwendig.   

Beispiele für Einschätzungen und Erkenntnisse sind unter anderem:  

Wachstumschancen aktiv und gezielt nutzen:   

  • Aus eigener Kraft Wachstumschancen kreieren – mehr Präzision und Potenzialorientierung
  • Katastrophen als humanitäre und ökonomische Chance nutzen  
  • Internationalisierung als klare Wachstumschance ausbauen  
  • Servicegeschäft als konjunkturresilienten Wachstumstreiber vorantreiben  
  • Fachhandwerkermangel nicht zur Wachstumsbremse werden lassen  

Mit mutiger Führung die Transformation vorantreiben:   

  • Multidimensionale Transformation als Führungsaufgabe ansehen 
  • Sicheren Raum für die Koexistenz von Technologie, Daten und Menschen schaffen  
  • Nordstern vorgeben, Anker sein und vorwärtsgerichtet führen  
  • Restrukturierung und Innovation in Einklang bringen – Ambidextrie erfordert neue Muskeln  
  • Organisationen in belastbare, kohärente und produktive Systeme verwandeln.   

Die Perspektiven Bauzulieferindustrie 2025 sollen dem Leser Gedankenimpulse geben und eine Anregung sein, die eigene Sicht auf den Markt zu reflektieren, ohne einen prognostischen Anspruch erheben zu wollen. Sie bieten Denkanstöße und Strategieimpulse, um die Herausforderungen des Jahres 2025 zu bewältigen.  

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Perspektiven Bauzulieferindustrie 2025

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FORSCHUNGS-STUDIE

Haben Sie es bemerkt? Die Millennials werden neue Leitgeneration für die Bauindustrie 

Für Hersteller bedeutet das: Die Marktbearbeitung neu justieren. Marke, Kommunikation, Produkte und Services an die Erwartungen der Millennials anpassen 

Endkunden in ihrer Differenziertheit als Zielgruppe für die Marktbearbeitungsstrategie zu verstehen und sie Gewerke-abhängig in den Fokus von Push-Pull-Strategien zu rücken, wird seit Jahren immer wichtiger. Bis dato gelten die GenX (42-57 Jahre) und die Baby Boomer (58-77 Jahre) als Leitgenerationen und Kaufzielgruppen für diese Strategien und damit für alle Themen rund ums Neubauen, Renovieren und Sanieren. Die Hersteller haben ihre Vermarktungs-, Kommunikationsstrategien und Customer Journeys auf die Anforderungen, Bedürfnisse und Wertesysteme dieser beiden Zielgruppen ausgerichtet. 

Unsere Konsumgenerationenstudie 2024 legt nahe, dass sich ein Wandel anbahnt und Hersteller umdenken müssen: Baby Boomer denken beim Thema Bauen und Wohnen weniger in Neubauen und Renovieren, sondern sie beschäftigen sich mit Anbietern für betreutes Wohnen. Und viele GenXler haben die Niedrigzinsphasen der letzten Jahre und die Zeit während Corona genutzt, um ihre Projekte zu realisieren. Sie scheiden daher als Käufer für die nächsten Jahre aus. 

Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Millennials zur neuen und zukünftigen Leitgeneration für alle Themen rund ums Bauen werden. Für Hersteller bedeutet dies, viele Herangehensweisen neu zu denken, um dem differenzierten Wertebild, dem Selbstverwirklichungsanspruch dieser Zielgruppe sowie ihren Erwartungen an Marke, Kommunikation, Produkt, Service und Beratung gerecht zu werden. Die gute Nachricht dabei ist aber: Es ist es wert neu zu denken, denn diese Zielgruppe hat eine höhere Zahlungsbereitschaft als die bisherigen Leitgenerationen. 

Hier sind einige der Kernergebnisse:   

  • Neu bauen oder Bestandsimmobilie sanieren? Die Präferenz für den Neubau ist bei den Millennials in den letzten Jahren enorm gestiegen (von 49% in 2022 auf 65% in 2024). Entweder als Architekten-Neubau (54%) oder als convenientes, zeitsparendes Fertighaus (58%).  
  • Comfort & Convenience gewinnen: Millennials schätzen ‘Rundum-Sorglos-Pakete’, die Zeit und Stress sparen. Sie zeigen – im Gegensatz zu Babyboomern und GenX – eine hohe Bereitschaft, persönliche Daten für daten- und KI-basierte Services preiszugeben. 
  • Millennials informieren sich (vorab) online: Für die Millennials spielen im Informationsprozess digitale Tools und Konfiguratoren eine große Rolle. Bei ihnen steigt der Anteil an eigener digitaler Informationsbeschaffung. Die Bedeutung der Handwerker-Empfehlung nimmt ab. 

Was ist jetzt konkret zu tun? Zwei Beispiele:  

Die Bedeutung von Marke erstarkt bei den Millennials aus dem Corona-Tief auf ein neues Allzeithoch. Qualität, Funktionalität und Service bleiben weiterhin wichtige Attribute bei der Markeninszenierung, ihre Bedeutung sinkt aber.  Millennials werden von den Herstellern erst dann kommunikativ erreicht, wenn Marken über Inhalte hinaus Geschichten erzählen. Storytelling und Inszenierung werden zur Kernkompetenz.

Millennials befinden sich in der Rushhour des Lebens: Familie, Beruf, Eigentum, alles läuft parallel. Um die neue Käuferschicht für sich zu gewinnen, sollten Hersteller Produkte, Dienstleistungen und Services bieten, die Zeit und Stress sparen – sei es das Fertighaus, das „Rundum-Sorglos-Heizungspaket“ oder die intelligent generierte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Entwurfsplanung. Eigentum „on the go“. All das eingebettet in eine intuitive und inspirierende Customer Journey – so, wie sie es in anderen Industrien gelernt haben.

Erfahren Sie alles in unserem Bericht

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Quo Vadis, Kernzielgruppe Bauen? Konsumgenerationen 2024 BAUEN

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FORSCHUNG-SSTUDIE

Luxusreisetrends in Deutschland: Analyse & Einblicke 2024 

Einblicke in die Einstellungen und Verhaltensweisen der oberen 30% der Bevölkerung und zeigt auf, wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und persönliche Dienstleistungen das Luxusreiseerlebnis prägen. 

In unserer vierten Ausgabe der übergreifenden Basisstudie zum Konsumverhalten im Luxussegment haben wir bereits einen spannenden Einblick gegeben, wie Konsument:innen in Deutschland, die regelmäßig Premium- und Luxusprodukte und –reisen kaufen, auf das Phänomen Luxuskonsum schauen? Wir haben betrachtet, wie ihre Werte, Einstellungen und konkreten Verhaltensweisen aussehen und welche Änderungen diese über die letzten Jahre erfahren haben? 

Mit der hier nun vorliegenden branchenspezifischen Vertiefung betrachten wir das Reisesegment – Travel & Hospitality – im Detail und legen ein besonderes Augenmerk auf die Themen, die den weiterhin in herausragender Weise florierenden Luxusreisemarkt beeinflussen und bewegen.  

Wie ist die Haltung der Konsumenten zum massiv gestiegenen Preisniveau, wo stehen sie in ihrer Haltung und Preisbereitschaft zum nachhaltigen Reisen, wo sind die einst hochinteressanten Silver Ager und was verstehen alle Generationen eigentlich unter Luxusreisen? 

Und während sich bei Luxusmarken allgemein nach einem beispiellosen Wachstumsjahrzehnt das Bild von den goldenen Zeiten in diesem Jahr deutlich einzutrüben begonnen hat, worauf sollten sich die Anbieter von Luxusreisen vorbereiten?  

Hier sind einige der Kernergebnisse:  

  • Ki kommt! Die (Luxusreise) Kauf-Journey ist hybrider denn je:  
    Überzeugende Reiseberatung ist die Symbiose aus Herz und Hirn (menschlicher) Expertise und der Nutzung der unendlichen Möglichkeiten künstlicher Intelligenz – keine Zukunftsmusik, sondern bereits gelebte Realität. Bei den Millennials greift bereits fast jeder zweite Reiseentscheider (48%) bei der Inspiration und Planung auf die Vorteile dieser Technologie zurück.       
  • Fundierte Nachhaltigkeitsstrategie als grosse Chance – Haltung und Glaubwürdigkeit sind Entscheidungstreiber: 
    Der ausgeprägte Wunsch Verantwortung zu übernehmen, reflektiert sich in der gezielten Wahl nachhaltig aufgestellter Anbieter bei der Reiseentscheidung und der Bereitschaft (mehr) zu zahlen. Hier können alle von konsequenten Schritten und Transparenz nur profitieren.     
  • Qualität, Qualität, Qualität – Wer das Preisniveau halten will, darf keine Konzessionen machen: 
    Die Erwartungshaltung der Luxusreisenden hat sich im Zuge rasanter Preisentwicklung nochmal deutlich geschärft – und ist damit große Chance Kunden nicht nur zu überzeugen, sondern langfristig zu binden.     
  • Luxus und Digital – das geht zusammen. Gut sogar: 
    Persönlicher Service und smarte Digitalisierung – phygital wird zum Erfolgsfaktor, denn generationsübergreifend priorisieren 50% persönlichen Service und lehnen digitale Services ab, aber auch: 56% nutzen bereits digitale Services in der Luxushotellerie. Dies gilt vor allem für die inzwischen verbreiteten und gelernten Convenience Services.  
  • Die Millennial Cruise scheint eine offensichtliche Marktlücke – oder sogar eine neue Category: 
    Der Wunsch nach einem Luxusurlaub auf dem Schiff ist mit > 60% Zustimmung bei den Millennials überklar, aber auch durchaus anspruchsvoll – wer sich jetzt nicht nur im Produkt, sondern über die gesamte multi-channel Customer Journey hinweg passgenau auf die Zielgruppe einstellt, kann sich im Markt deutlich absetzen.    
  • Hat die Pauschalreise neues Luxuspotenzial? 
    Die Nutzendimensionen der organisierten Reise haben Luxus-Relevanz und die Vorteile der „Rundum-Sorglos-Reise“ werden auch im High End zunehmend geschätzt.   
  • Der Siegeszug der Experten: 
    Spezialisierte Reiseberater und Spezialveranstalter finden sich bei der Präferenz für die Reiseplanung und -beratung auf Bestniveau. Beratung mit Expertise ist Teil des Luxusanspruchs.   
  • In den Zusatzleistungen steckt Musik – wenn Sie vielfältig, attraktiv und buchbar sind: 
    Die sog. Ancillaries sind längst nicht mehr nur als (Zusatz-) Umsatztreiber ernstzunehmen, sondern prägen das Luxuserlebnis auf Reisen maßgeblich mit. Nicht als kostenfreie Privilegien, sondern individuell und vorab auswählbar sind sie Personalisierung und Mehrwert.    

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Luxusreisetrends in Deutschland: Analyse & Einblicke 2024

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Luxusstudie 2024 | Quo Vadis, Luxus?

Vermessung der oberen 30% der deutschen Bevölkerung und Ableitung klarer Implikationen für das Go-to-Market von Luxus-, Premium- und Lifestylemarken 

Zum vierten Mal führen wir inzwischen unsere Konsumgenerationen-Studie durch. Über 1.000 Befragte, 200 je Generation, schaffen ein repräsentatives Bild, wie das einkommens-, vermögens- und bildungsstärkste Segment der Deutschen Bevölkerung zum Luxus steht. Dabei geht es um Werte und Luxusverständnis ebenso wie um konkretes Kauf- und Informationsverhalten sowie Einstellungen zu Marke und Produkt sowie Kaufkriterien.   
 

Die Art der Befragung ermöglicht zwei spannende Perspektiven: Zum einen den Vergleich zwischen den 5 lebenden Konsumgenerationen, von der GenZ bis zur Silent Generation und zum anderen den Längsschnittvergleich über die Jahre 2018, 2020, 2022 und 2024. Und damit von Vor-Corona über die Krisenjahre hinweg bis zum heutigen status quo.  
 

Die Studie liefert insofern hochrelevante Ergebnisse zum Verständnis der luxus-, aber durchaus auch premium- und lifestyle-affinen oberen 30% der deutschen Gesellschaft und ein Set von Implikationen für Unternehmen, die diese Zielgruppen mit Produkten, Services und Dienstleistungen bedienen.  

Kernergebnisse:

  • Quer über Werte, Präferenzen und Verhaltensweisen zeigt sich 2024 ein  
    „back to before“ – zurück auf ein prä-pandemisches Bild (generationenübergreifend nur einer (!) aus 30 Werten, der sich während der letzten 6 Jahre um mehr als 5% in seiner Ausprägung verändert hat). 
  • Materieller und Experience-Luxus waren kurz inkompatibel; nach der Pandemie  
    entsteht eine neues, dreidimensionales Werte-Gerüst, in dem immaterielle Werte, Luxuskonsum und Selbstoptimierung zusammengehen. 
  • Selbstbestimmtes Arbeiten, New Work und unternehmerische Ambitionen 
    verdrängen klassische Karrierepfade und Arbeitsmodelle (für 79% Luxus). 
  • Auf breiter Front abnehmende Wertebedeutung bei der GenZ könnte auf einen Vertrauensverlust und zunehmende Kritik gegenüber traditionellen Lebenszielen und Werten hinweisen – in einem Zusammenspiel aus Pandemieerfahrungen, Klimakrise, geopolitischer Unsicherheit und weltpolitischer Perspektivlosigkeit. 
  • Millennials sind jetzt jenseits der dreißig und bei den Annehmlichkeiten eines wirtschaftlich unabhängigen Lebens angekommen. Beruflicher Erfolg und der Konsum von materiellem und immateriellem Luxus rücken klar in den Fokus.  
  • Generation X zeigt einen starken Trend hin zu finanzieller Unabhängigkeit und Eigentum. Die nicht mehr allzu ferne Perspektive des arbeitsfreien Lebens spiegelt sich im Wunsch nach Stabilität und Sicherheit wider. 
  • Waren die Baby Boomer während der Pandemie die besonnenen Bewahrer mit einem klaren Commitment an Nachhaltigkeit und bewussten Verzicht, wird Luxuskonsum nun wieder wichtig. Sie haben sich ihren Luxus verdient und sind sich ohne schlechtes Gewissen dessen bewusst. 

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Quo Vadis, Luxus? | Konsumgenerationen 2024

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STUDIE

Perspektiven Bauzulieferindustrie 2024

Wie entwickelt sich die Bauzulieferindustrie 2024: Perspektiven zur Marktentwicklung, zum Führungsverhalten und zu inhaltlichen Schwerpunkten 

Für das Jahr 2024 rechnet das deutsche Bauhauptgewerbe mit einem preisbereinigten Umsatzrückgang von -3 %, nach einem Rückgang von -5,3 % im Jahr 2023. Hohe Materialpreise, gestiegene Finanzierungskosten und unklare politische Rahmenbedingungen trüben weiterhin die Nachfrage ein.  

Jährlich befragen wir zum Jahresende wesentliche Gestalter in der Bauzulieferindustrie nach deren Perspektive für das kommende Jahr, das Jahr 2024, befragt: Wie schauen sie auf das kommende Jahr? Welche Schwerpunkte setzen sie? Wie planen sie, auf Entwicklungen zu reagieren?  

Herausgekommen sind dieses Jahr 23 Perspektiven von 25 Entscheidungsträgern sowie unsere eigene, ergänzende Prophet-Perspektive.  

Die inhaltlichen Aufgaben werden im Jahr 2024 einen anderen Fokus als in den Vorjahren haben: Themen wie Ergebnisfokus, Vertrieb, Pricing, Nachhaltigkeit und BIM, Kundenfokus, Wachstumsinitiativen, Digitalisierung und KI oder die drei drei Themen ‚Daten, Prozesse und Customer Experience‘ werden entweder eine Renaissance erleben oder in anderer Form handlungsleitend werden. 

Auffallend ist, dass mit Führung Verantwortung für die Transformation der Zukunft übernommen wird. Die Unternehmen zukunftssicher, mit Weitsicht responsiver zu machen steht im Fokus. Themen wie Accountabily und Leistungskultur bekommen im Kontext der Effizienzprogramme eine neue Priorität. Eine Vielzahl der inhaltlichen Veränderungen wird in große Transformationsprozesse eingebettet sein.  

Unser Ziel ist es, mit den Perspektiven 2024 Entscheidungsträgern Gedankenimpulse und Anregungen zu geben. Wir hoffen damit einen Beitrag zu leisten, die Unternehmen in der Bauzulieferindustrie in resiliente Organisationen zu transformieren und die Basis für außergewöhnliches Wachstum in einem unsicheren Markt zu legen. 

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Perspektiven Bauzulieferindustrie 2024

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FORSCHUNGS-STUDIE

11. Kompetenzprojekt für Bauzulieferer: Kernkompetenz AI. Marktbearbeitung neu gedacht!

Nehmen Sie als eines von bis zu 15 Unternehmen an unserem 11. Kompetenzprojekt ‚Kernkompetenz Artificial Intelligence (AI). Marktbearbeitung neu gedacht‘ teil!

Seit über 10 Jahren bieten wir mit dem Kompetenzprojekt Herstellern und deren Entscheidern in der Bauzuliefererindustrie jährlich eine Plattform, um sich zu aktuellen Fragestellungen auszutauschen, Netzwerke und Kontakte zu knüpfen, Best Practices zu diskutieren und von unternehmensindividuellen Prophet Handlungsempfehlungen zu profitieren. 

Darum soll es uns auch im 11. Kompetenzprojekt gehen: In der heutigen digitalen Ära ist der Einsatz von künstlicher Intelligenz ein entscheidender Faktor für den Erfolg von Vermarktungsstrategien. Dieses Kompetenzprojekt beschäftigt sich mit der Frage, wie AI-gestützte Ansätze in der Vermarktung (hier: Vertrieb, Marketing und Service) effizient genutzt werden können, um zielgerichteter und persönlicher in der Ansprache, Leistung und Service zu werden und den ROI zu maximieren.

Wie kann AI die Hersteller in der Marktbearbeitung darin unterstützen, datenbasiert zu einer völlig neuen Qualität in der Vertriebssteuerung zu gelangen? Wie lassen sich durch Mustererkennung unstrukturierter Daten neue Leads und Projekte identifizieren? Wie können Aktivitäten und Kundenkontaktpunkte, bspw. in der Reklamation oder Produktempfehlung, intelligent automatisiert bespielt werden? Wie kann durch das Zusammenspiel von digitalen Technologien die Chance für hochgradige Individualisierung und Kundenbegeisterung genutzt werden? Wie lassen sich durch personalisierte Textformulierungen oder Designs die Conversion Rates und Warenkörbe steigern? Ebenso, wie lassen sich durch Skalierung Vermarktungseffizienz und Return on Marketing-/Sales-Investment (ROMI) steigern? 

Anhand konkreter Use Cases wollen wir auch diskutieren, wie sich Unternehmen dem Thema AI in der Vermarktung nähern: Wo starten? Wie die Organisation mitnehmen? Wie ein strategisches Fundament, eine Vision und Ziele festlegen? Was ist in Bezug auf Daten, IT-Infrastruktur und Technologien zu tun, um eine trag- und wachstumsfähige technische Basis zu schaffen? Wir werden das Thema Daten – Datenquellen und -qualität, Daten-Strategie und -Management sowie Daten Governance streifen – genauso wie das Thema Technologien. Zudem wollen wir über organisatorische Rahmenbedinungen sprechen; darüber welche Skills, Art der Collaboration und Prozesse notwendig und letztlich durch AI auch erst möglich sind. 

Wir werden uns auch mit der Ambivalenz und Zweifeln in Organisationen beschäftigen. Wie wird die Zusammenarbeit zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz moderiert und entwickelt? Wie gestaltet man erfolgreich eine AI-gerichtete Transformation? Helfen ein selbst gesetzter Kodex, ein Ethik-Rahmen? Welche Einflüsse kommen vom Gesetzgeber? 

Diskutieren Sie mit 

Nehmen Sie als eines von bis zu 15 Unternehmen an unserem 11. Kompetenzprojekt ‚Kernkompetenz Artificial Intelligence (AI). Marktbearbeitung neu gedacht‘ teil und seien Sie u.a. am 12./13. März 2024 bei unserem gemeinsamen abendlichen Get-together und eintägigen Workshop dabei. Profitieren Sie vom Erfahrungsaustausch mit anderen Eigentümern, Geschäftsführern und Entscheidern aus der Bauzulieferindustrie, von Benchmarks und aktuellen Best-Practice-Beispielen sowie von unternehmensindividuellen Prophet-Empfehlungen für Ihr Unternehmen. Mehr Infos.

Für Ihre Anmeldung bis zum 15. Oktober 2023 nutzen Sie gerne unseren Anmeldelink. Sofern sich direkte Hauptwettbewerber anmelden, können wir leider nur denjenigen Hersteller als Teilnehmer zulassen, dessen Anmeldung zuerst einging.

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Kompetenzprojekt für Bauzulieferer ,Kernkompetenz AI. Marktbearbeitung neu gedacht‘

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Vielen Dank für Ihr Interesse an dem Prophet Kompetenzprojekt. Unser Team wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen und Ihnen weitere Einzelheiten mitteilen.

STUDIE

„CX-Management 202x“ – Was die Customer Experience in der Travel- und Hospitality Branche jetzt braucht

Finden Sie heraus, wie Ihr Unternehmen von effektivem Customer Experience Management profitieren kann.

Physischer Schlüssel und Schlüsselkarte waren (vor-)gestern, radefy oder Aero Guest – smarte guest relation apps – sind heute! Und was ist morgen? Das Customer Experience Management in Travel & Hospitality erlebt gerade einen beispiellosen Innovations-Push. Der Grund dafür: Die Pandemie als Innovationsmotor zum einen und zum anderen – endlich – der Schulterschluss von CXM und Digitalisierung. Denn Customer Experience gibt der Digitalisierung Ziel und Richtung und Digitalisierung verhilft dem Experience Management raus aus der eher qualitativen Marken- und Marketingecke hinein in ein größeres, faktenbasiertes und steuerungsorientiertes Management-Spielfeld mit viel mehr Innovations-Kraft. Stichwort hier ist Phygital – das Blending von analoger und digitaler Customer Experience hin zu etwas neuem: dem Kundenerlebnis der Zukunft!

Das ist der Hintergrund von „The Future is bright“ – einer aktuellen Entscheiderstudie der Travel & Hospitality Practice von Prophet. Interviews mit 20 Entscheider:innen und -Expert:innen von Top 20  Unternehmen und Organisationen (darunter Franz Leenaars von TUI, Karl Pojer von DSR Deutsche Seereederei, Julian Pfitzner von HapagLloyd Cruises, Markus Orth von Lufthansa City Center oder Matthias Lange von DER Touristik), dazu eine explorative quantitative Studie, internationaler research und Beratungs- und Projekterfahrung aus mehreren Dutzend Kundenprojekten – das sind die Zutaten. Ziel der Studie: 1. Einen umfassenden Überblick zum Status des Experience Management gepaart mit einem mutigen Blick nach vorn erarbeiten und dabei 2. Besonderes Augenmerk auf das Phygital-Phänomen richten, der nahtlosen Orchestrierung analoger und digitaler touchpoints i.S. der Erschließung neuer Wachstums- und Effizienzpotenziale.

Ausgewählte Ergebnisse der Studie:

  • Travel und Hospitality steht jetzt am Tipping Point zu einer ganz deutlichen Weiterentwicklung des Customer Experience Management. Die Großen sind längst auf dem Weg und stecken zum Teil mitten in großen Umsetzungsprojekten, die jetzt und in den nächsten Jahren für den Kunden spürbar werden; andere haben nun endgültig verstanden: CXM ist nicht nice to have, sondern zentraler Werttreiber des Geschäftsmodells 
  • Nicht nur durch Pandemie und Fachkräftemangel ist und bleibt die Balance von high tech und high touch die Gretchenfrage der Industrie. Doch die Antworten werden andere. Im Spannungsfeld zwischen Wachstum und Effizienz gewinnen Fragen wie: „Welche Kunden sind eigentlich heute und in Zukunft noch bereit, für persönlichen Service zu bezahlen“ besondere Bedeutung. Und high touch verliert im Auge des Kunden an Wertschätzung, wenn dieser die Erinnerung an die eigene Restaurantpräferenz dem Datenmanagement und nicht der Aufmerksamkeit des Servicepersonals attribuiert    
  • Technologie, Daten – sind natürlich essentielle Erfolgsfaktoren des CXM und gleichzeitig ist die Industrie hier chronisch benachteiligt, weil zu klein in Einfluss und Budgets und zu zaudernd. Hier gibt es keine Patentrezepte aber z.B. die Erkenntnis, dass (notgedrungen) die Verantwortung für CXM häufiger in die Hände von CIO oder CTOs wandert
  • Methodisches Wissen und Kompetenz hinken oft hinterher – Customer Touchpoint Maps, eine Effizienzbetrachtung in Richtung eines Return on Experience Invest (RoXI) oder neue smarte Wirkungs-Kennzahlen jenseits von NPS und CusSat und nicht ex-post, sondern live oder antizipierend sind zumeist Fehlanzeige
  • CXM hat noch keine organisatorische Heimat gefunden – als relativ junge Funktion sind die strukturellen Optionen vielfältig. Die richtige Aufhängung hängt stark vom Entwicklungsstand und der Größe der Organisation ab

Auf 64 Seiten liefert „The Future is Bright“ zudem eine Menge konkrete Hilfestellung – von Prinzipien des Experience Designs über neuartige Kennzahlen, mögliche operating models bis hin zu 7 Thesen von denen eine, aus unserer Prophet-Sicht besonders wichtige, den Experience Northstar fordert. Keine starke Experience ohne starke, relevante Marke.

Insofern versteht sich unsere Experience-Studie als vielfältiger Impuls – gezielter Ideengeber für die Unternehmen, die schon weiter sind auf ihrer „Customer Journey“ und als 360°-big picture für diejenigen, die jetzt gerade begreifen, dass Customer Experience das Kernprodukt, wenn nicht sogar die Existenzberechtigung der Industrie sind.

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FORSCHUNG-SSTUDIE

Perspektiven Bauzulieferindustrie 2023

Wie entwickelt sich die Bauzulieferindustrie 2023: Perspektiven zur Marktentwicklung, zum Führungsverhalten und zu inhaltlichen Schwerpunkten.

Russland überfällt am 24. Februar 2022 in einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg die Ukraine. Die geopolitischen, wirtschaftlichen, militärischen und sozialen Konsequenzen sind für die gesamte (westliche) Welt verheerend. Die Bundesregierung läutet eine ‚Zeitenwende‘ ein. Die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands, unser ‚Geschäftsmodell‘ mit seiner hohen Abhängigkeit von günstiger Energie und unser fragiler Solidarfrieden stehen auf dem Spiel.

Die Coronakrise wird nach zwei Jahren zur Randfigur. Für Unternehmen rücken Fragen zum Umgang mit Materialknappheit, Energieversorgung und -erzeugung, die exponentielle Steigerung der Energie­kosten und die damit einhergehende Steigerung der Inflation auf über 10 % in den Vordergrund. Auf geopolitischer Ebene führt das Aneinanderrücken von Russland und China zu einer neuen Block­bil­dung und zu einem Systemwettbewerb zwischen dem chinesischen Staatskapitalismus und dem westl­ichen Modell der sozialen Marktwirtschaft – Konsequenz für Unternehmen und Bevölkerung noch offen.

Wir haben im November und Dezember 2022 wesentliche Gestalter in der Bauzulieferindustrie nach deren Perspektive für das Jahr 2023 befragt: Wie schauen sie auf das kommende Jahr? Welche Schwer­punkte setzen sie? Wie planen sie, auf Entwicklungen zu reagieren? Herausgekommen sind zum Jahresbeginn 2023 Perspektiven, Impulse und Anstöße zum inhaltlichen Diskurs.

Drei große Themenfelder standen im Fokus unserer ‚Perspektiven-Interviews‘ für die deutsche Bauzulieferindustrie. Erstens: Die Einschätzung, wie sich das Jahr 2023 für das eigene Marktsegment entwickeln wird und was die maßgeblichen Einflussfaktoren sein werden. Zweitens: Ob und wie die Befragten ihr Führungsverhalten und ihre organisatorischen Strukturen anpassen, um flexibel mit der zuneh­men­den Dynamik und Komplexität der Märkte umgehen zu können. Und drittens: Welche inhaltlichen Schwerpunkte sie im Jahr 2023 setzen werden.

Herausgekommen sind dieses Jahr 22 statt der wie sonst 15 Perspektiven von Entscheidern sowie eine ergänzende KEYLENS-Perspektive. Diese Multiperspektivität sehen wir als eigenständiges Charakteristikum der aktuellen Lage an. Sie soll dem Leser Gedankenimpulse geben und eine Anregung sein, die eigene Sicht auf den Markt zu reflektieren, ohne einen prognostischen Anspruch erheben zu wollen.

1) Marktentwicklung

  • Gedämpfte Volumenerwartung – Wohnungsneubau nicht mehr Wachstumsmotor
  • Staatliche Förderungen mit strukturellen Nebeneffekten
  • Globale Entkopplung der Supply Chain – Regionalisierung der Produktions- und Liefernetzwerke
  • Inflation ist gekommen, um zu bleiben
  • Risikobereitschaft der Marktteilnehmer nimmt ab und Normalität kehrt zurück
  • Systembrüche werden sich mehren
  • Konsolidierung durch Konzernalisierung
  • Modularer Bau und Fertighäuser auf dem Vormarsch

2) Neues Führungsverhalten:

  • Resilienz und Führung mit klarer Haltung
  • 360°-Kommunikation und Verantwortung für Mitarbeiter
  • Große Führungsaufgabe: Gewinnen und Halten von Mitarbeitern und Fachhandwerkern
  • Balance zwischen kurzfristiger Performance, nachhaltigen Potenzialen und langfristiger Strategie
  • Synchronisierung von Zielbildern mit individuellem Führungsverhalten
  • Kundennähe und Kundennutzen
  • Innovationen fördern und zulassen

3) Inhaltliche und taktische Schwerpunkte 2023:

  • Digitalisierung Kundenschnittstelle und Marktbearbeitung
  • Effizienzprogramme: Von der Kostensenkung bis hin zum Industrial Engineering
  • Neuer Zeitdieb: Energieeinkauf, -management und -gewinnung
  • IoT, Smart Home, BIM, Construction 4.0 ….?
  • Differenziertere Bearbeitung des Segments ‚privater Endkunde‘
  • Service als Geschäftsmodell wird weiter verfestigt
  • Nachhaltigkeit wird auf keiner Agenda 2023 fehlen

Der Transformationsprozess ist weiter voll im Gange. Nur die Rahmenbedingungen haben sich geändert. Nach dem Mega-Hype der letzten Jahre ist die deutsche Bauzulieferindustrie in ökonomischen Realitäten angekommen. Erste Konsolidierungen finden statt. Der Wohnungsneubau als langjährige Zugmaschine hat an Kraft verloren. Für die (energetische) Sanierung und Renovierung wird es sehr herausfordernd werden, diese Lücke zu schließen.

Wir haben in den ‚Perspektiven-Gesprächen‘ Vielfalt und eine sehr viel größere Differenziertheit wahrgenommen, wie auf diese neue Situation reagiert werden sollte. Kein Trend, viele Einzelmeinungen. Deswegen haben wir uns bewusst entschieden, die 22 statt der bisherigen 15 Perspektiven abzubilden und diese nicht weiter zu verdichten. Diese Multiperspektivität sehen wir als eigenständiges Charakteristikum der aktuellen Lage an.

Bemerkenswert ist: Mit den Erfahrungen aus der digitalen Transformation sind die Organisationen beweglicher geworden. Testen, Lernen und Coachen als Führungsprinzipien haben dazu beigetragen, 2022 mit den Belastungen gut umzugehen. Der einzelne Mensch mit seinen Bedürfnissen rückt stärker in den Vordergrund des Führungsverhaltens. Das Einnehmen einer klaren Haltung über die sonstigen Maße hinaus, das Übernehmen von Verantwortung für die Belegschaft oder das Fördern von Innovation und Führungsverhalten sind aus unserer Sicht in den nächsten Jahren die logische Fortsetzung.

Die inhaltlichen Aufgaben differenzieren sich weiter aus: Digitalisierung der Kundenschnittstelle und eine interne Wertschöpfungskette erreichen neue Reifegrade und Anforderungen. Das Servicegeschäftsmodell hat sein Experimentierstadium hinter sich gelassen und wird bleiben. Transformations- und Wachstumsinitiativen werden nicht wegen zu erwartender Absatzrückgänge begraben, sondern mit Effizienzprogrammen verwoben. Die Regionalisierung von Produktions- und Liefernetzwerken scheint nicht mehr umkehrbar. Und das Thema Nachhaltigkeit ist ein zentraler Punkt auf der Agenda 2023.

Die Bauzulieferindustrie wird 2023 einen weiteren großen Sprung machen, davon sind wir überzeugt. Wir erleben unternehmerischen Mut, wir sehen Initiativen. Wir erwarten echte Systembrüche. Die Multiperspektivität ist eine Chance und zugleich der Weg. Die Welt schaut aus den verschiedenen Gewerken unterschiedlich aus. Einander zuhören, Ideen mitnehmen, sie evaluieren und daraus seinen eigenen Weg ableiten. Wir glauben weiterhin an Kollaborationen – sei es, um sich gegenseitig zu inspirieren oder voneinander zu lernen, um geschäftlich gemeinsam einen höheren Wirkungsgrad zu erreichen oder um einen höheren Kundennutzen zu stiften. Und schlussendlich wertschätzen wir, wenn Unternehmer und mittelständische Unternehmen mit gutem Beispiel vorangehen, eine klare Haltung haben und Verantwortung übernehmen – für unsere Gesellschaft, für Europa und für den Planeten.

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